BMW R 1150 GS (VT: Topseller) (Archivversion) Erfahrungswerte

Was bei der diesjährigen Herbsttour ganz besonders auffiel – egal ob positiv oder negativ.

Dafür, dass keiner der Herbstausfahrer sich auf seinem Lieblingsmotorrad dauerhaft einnisten konnte, sorgten zwei Faktoren: die Kälte und die Heizgriffe der BMW. Besonders in Verbindung mit den Handschalen funktionieren sie so gut, dass alle sie gerne zum Händewärmen nutzten und so den regen Tausch der Motorräder in Gang hielten.Wenn man das ABS der GS oder die nur auf der Rennstrecke nutzbaren Verzögerungsreserven der Fireblade außer Acht lässt, also für alles, was auf der Herbst-ausfahrt anfiel, gefiel die Bremse der Fazer am besten.Einen kräftig steigenden Verbrauch bei leistungsfreudiger Fahrweise zeigte die Z 1000. Moderat bewegt kann sie zwar 321 Kilometer mit einer Tankfüllung schaffen. Weil der Motor aber stärker gefordert wurde und von den 18 Litern im Tank nur 16,9 Liter nutzbar sind, war einmal nach 250, einmal schon nach 230 Kilometern Ebbe. Vielleicht will Kawasaki ja verhindern, dass man sich auf der kantigen Bank den Wolf sitzt.Das Foto von der Suzuki und dem Fahrer, der sich auf der Suche nach den Einstellmöglichkeiten zum Federbein hinunterbeugt, ist typisch. Es hätte auch mit den anderen Piloten gemacht werden können. Allerdings stellte keine Einstellung richtig zufrieden. Was hilft, steht im großen MOTORRAD-Reifentest (Heft 6/2002): Bridgestone BT 020 oder Metzeler ME Z4.

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