BMW R 1150 R

Roadster – pure Fahrmaschinen ohne Schnickschnack. Denkste, die R beherrscht das komplette weißblaue Repertoire von (Teilintegral-) ABS bis Zubehör. Bereits die Basis kann sich sehen lassen: Im Mittelpunkt steht der 1130-cm3-Boxer samt Sechsganggetriebe, dessen letzter Gang wahlweise als kurze Fahrstufe oder Overdrive geordert werden kann. Landstraßenfreaks sollten zum kurzen Sechsten greifen. Er sorgt für knackigen Anschluss, während die lang übersetzte Alternative den Boxer im StVO-Modus spürbar verhungern lässt. Normalerweise liefert der Vierventiler zwischen 2500 und 6000/min nachhaltig Leistung und Drehmoment, ohne mit harschen Vibrationen und Lastwechseln zu nerven. Korrespondierend dazu lässt sich die immerhin fünf Zentner schwere R erstaunlich handlich und neutral über Land zirkeln. Selbst längere Trips inklusive Sozius versprechen maximales Vergnügen. Hilfreich: die optionale Speedster-Scheibe, die den gröbsten Sturm vom Piloten abhält.

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