BMW R 1200 RT: Alpen-Masters Teil 2 (Archivversion) Was bisher geschah

Das Alpen-Masters ist der aufwendigste
Test, den MOTORRAD je durchgeführt hat. Im ersten Teil (siehe MOTORRAD 19/2005) wurden 20 Motorräder auf
einer 64 Kilometer langen, mit den unterschiedlichsten Kehren und Kurven gespickten Runde um das Stilfser
Joch getestet und nach einer speziellen, dem Anforderungsprofil in den Bergen entsprechenden 500-Punkte-Wertung
beurteilt.

Für das Finale qualifizierten sich fünf Motorräder aus den Kategorien Tourer/Sport-
tourer, Naked Bikes, Sportler und Enduros/
Funbikes. Weil die Gruppe der Naked Bikes mit insgesamt acht Repräsentanten am größten ausfiel, durften zwei Vertreter ins Finale ziehen. In den anderen drei Klassen traten nur jeweils vier Motorräder an. Bei den Tourern/Sporttourern hat sich die BMW R 1200 RT klar durch Ausstattung,
Komfort und Fahrdynamik von der Konkurrenz abgesetzt. In der Kategorie Enduros/Funbikes gelang es der vielseitig talentierten Suzuki V-Strom 650, die als Favoritin gehandelte BMW R 1200 GS zu verdrängen. Die Sportler vertritt die bärenstarke und handliche Suzuki GSX-R 1000, und bei den Naked Bikes qualifizierten sich die erstplatzierte Honda CB 1300 sowie die BMW K 1200 R für die Endrunde.
Rein nach Zahlen und Fakten bewertet wäre
eigentlich alles klar. Dann hätte die BMW R 1200 RT mit 366 Punkten die Nase vorn. Im zweiten Teil, dem Konzeptvergleich, soll es jedoch um mehr gehen: Nämlich um die subjektive Gewichtung
der auf Gebirgsstraßen besonders wichtigen
Kriterien. Zum Beispiel sind harte Lastwechselschläge für viele ein echtes K.o.-Kriterium. Und
für die meisten Fahrer ist ein leichtes Handling von entscheidender Bedeutung. Daher müssen sich
die fünf Kandidaten des Finales einer Jury aus
fünf grundverschiedenen Fahrern stellen und im Kurvenkarussell der Alpen nochmals bewähren.

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