BMW R 1200 RT: Alpen-Masters Teil 2 (Archivversion)

Gert Thöle
Ich bin verwirrt. Eigentlich mag ich Maschinen mit richtig Dampf und viel Charakter. Daher müsste ein Mauerblümchen wie die V-Strom 650 ganz am Ende meiner Skala rangieren. Dass ich die Enduro sogar nach ganz vorn setze, spricht umso mehr für die Qualitäten der kleinen Suzuki. Einfach, weil das Leben mit ihr so easy abläuft. Dass ihre Anspruchslosigkeit auch eine gewisse
Ereignislosigkeit bedingt, nun gut, damit muss man leben. Die sanfte, souveräne CB 1300 setze ich eigentlich nur wegen des fehlenden Wind- und Wetterschutzes auf Platz zwei. Knapp dahinter rangiert für mich die R 1200 RT. Wegen ihres breiten Einsatzbereichs, mit dem Luxus-Tourer ist man immer bestens angezogen. Hinter diesen dreien kommt ganz lange erst mal nichts. Bei der K 1200 R fallen mir zu viele Kritikpunkte ein. Da ist mir so ein grundehrlicher Supersportler wie die GSX-R lieber, obwohl solch eine Granate auf Alpenpässen ziemlich deplatziert wirkt.

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