BMW R 1200 RT: Alpen-Masters Teil 2 (Archivversion)

Rolf Henniges
Wenn es wirklich nur einen geben kann, dann entscheide ich mich für die Honda CB 1300. Der fette Vierzylinder hängt so spontan am Gas, schiebt so ungeheuer an, läuft so seidenweich – besser geht’s kaum. Trotz des leichten Übergewichts ist die CB handlich, zielgenau und lässt sich beinahe auf einem Gullydeckel wenden. Zweite Wahl: BMW R 1200 RT. Überraschend,
wie sich dieses Monstrum durch die Bergwelt pfeffern lässt. Dazu gesellen sich geringer Verbrauch, perfekter Wetterschutz, das elektrisch verstellbare, allerdings aufpreispflichtige Fahrwerk sowie die tadellos funktionierende Sitz- und Griffheizung – ein Wohnzimmer mit Motor. Dritte wird die Suzuki V-Strom 650 – da passiert einfach zu wenig. Die
K 1200 R landet auf Platz vier. Der Grund, warum ich sie der GSX-R vorziehe: ihre aufrechte Sitzposition. Erleben auf einer Alpentour bedeutet für mich nicht nur Fahrdynamik, sondern auch Sightseeing.

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