BMW S 1000 RR Es wird konkreter

Foto: BMW
Scheinwerfer, Spiegel, Blinker, Seitenständer: Nachdem in der Vergangenheit hauptsächlich reinrassige Rennversionen auf den Rennstrecken dieser Welt gesichtet wurden, laufen nun Testfahrten mit seriennahen BMW S 1000 RR. Und auch das, was an technischen Informationen durchdringt, wird alltagstauglicher. Zum Beispiel, dass die bayerische Supersportlerin wohl nicht über exotische Lösungen im Bereich des Ventiltriebs verfügt, sondern ganz konventionell aufgebaut ist. Die Bohrung muss angesichts der angestrebten Leistungsausbeute von deutlich über 180 PS allerdings beträchtlich ausfallen und dürfte sich mindestens im Bereich der kurzhubigen Yamaha oder Aprilia (78 Millimeter) bewegen, wenn nicht darüber. So können Spitzendrehzahlen jenseits des heute Üblichen realisiert werden, während sich ein aufwendiges System aus Ein- und Auslasssteuerungen sowie Klappen und variablen Rohrlängen um eine akzeptable Leistungsentfaltung im unteren und mittleren Drehzahlbereich kümmert.

Zu diesen nicht übermäßig ungewöhnlichen Größenordnungen, zu denen auch das Gewicht – fahrfertig zwischen 200 und 205 Kilogramm – gehört, gesellt sich jedoch eine geballte Anhäufung von elektronischen Fahrdynamikregelungen. Ein extrem leichtes und leistungsfähiges Renn-ABS wird ebenso dazu gehören wie eine Traktionskontrolle.

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