BMW

Foto: Piergentili
Gleich aus zwei Richtungen wurde offenbar, dass BMW sich intensiv mit der Entwicklung einer Supermoto-Rennmaschine auf Basis der G 450 X beschäftigt. Auf der Piste von Bilstain in Belgien wurde ein Prototyp mit einstellbarem Lenkkopfwinkel gesichtet, mit dem die Piloten Mark Fraikin und Eddy Seel unterschiedliche Fahrwerksgeometriewerte testeten. Die Maschine war mit Öhlins-Gabel, Behringer-Bremsen und Karbonrädern ausgestattet. Eine überraschende Wahl, denn zumindest auf Strecken mit etwas ruppigerem Offroad-Anteil bevorzugen Supermoto-Fahrer die elastischeren Speichenräder.

Solche werden im zweiten, jüngst aufgetauchten Versuchsträger verwendet. Er stammt vom Schweizer Spezialisten HPS-Technik und wäre keine so große Besonderheit, wenn die BMW G 450 X, also die Wettbewerbsenduro, schon frei verkäuflich wäre. Ist sie aber nicht, und deshalb darf man annehmen, dass die Umbauten mit BMW abgesprochen wurden. Die Schweizer rüsteten die G 450 mit luftgefederter Gabel und Federbein sowie nebst anderen Goodies mit einer Gabelbrücke aus, welche die schnelle Veränderung des Offsets und da-mit des Nachlaufs erlaubt. Auch hier spielt folglich das Herantasten an die optimale Fahrwerksgeometrie eine wichtige Rolle.

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