BMWs Weg zur Enduro (Archivversion)

Seit den Anfängen des Geländesports mischte BMW erfolgreich mit:1926 errangen die Bayern zwei Sixdays-Silbermedaillen, 1933 siegte das Werksteam auf R 16-Boxer-Serienmaschinen, 1938 errang Georg Meier zusammen mit zwei Teamkameraden auf R 51 die Silbervase. Nach dem Krieg waren wieder BMW in den Ergebnislisten der Deutschen Geländemeisterschaft und bei der Internationalen Sechstagefahrt zu finden. Enthusiasten wie Kurt Tweesmann (Deutscher Geländemeister 1966) oder Herbert Schek (Deutscher Geländemeister 1970/1971 und 1980) verhalfen der Marke zu zahlreichen Erfolgen. Als Anfang der Siebziger der US-Markt in die Knie ging, entsandten die Bayern ein Werksteam zu den erstmals in den USA ausgetragenen Sixdays. Wenige Jahre später begeisterten sich kaum noch US-Kunden für BMW. Was Neues musste her: Die Boxer-Enduro R 80 G/S war geboren. Mit ihren zahllosen Nachfahren bis zur heutigen R 1150 GS gelang eine blendende Erfolgsserie. Deren Sportdebüt steht noch aus: bei der Paris-Dakar-Kairo-Rallye 2000.

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