Brennstoffzelle als Hoffnungsträger Wasser marsch

Weil sie vor Ort nur Wasser und keine Schadstoffe emittiert, gilt die Brennstoffzelle als großer Hoffnungsträger.

Prinzipiell ist die Brennstoffzelle seit über 150 Jahren bekannt, wurde allerdings zugunsten anderer Kraftmaschinen vernachlässigt. Erst die Anforderungen der Raumfahrt belebten die Forschung nachhaltig, im mobilen Prototypen-Einsatz befindet sie sich – ausgelöst durch Ölkrisen und Klimawandel – seit rund 20 Jahren. Bekannt wurden aus deutscher Sicht vor allem die Versuchsfahrzeuge von Mercedes-Benz. Die Funktionsweise: Der eingeleitete Brennstoff (außer Wasserstoff wäre etwa auch Methanol geeignet) oxidiert an einer Anode, es werden Protonen (positiv geladene Atom-Bestandteile) und Elektronen (negativ geladene) frei. Letztere fließen über einen äußeren Stromkreis zur Kathode, erstere gelangen dorthin, indem sie eine die zwei Räume jeder Brennstoffzelle teilende Protonen-Austauschmembran durchdringen. An der Sauerstoff-umspülten Kathode entsteht dann als Reaktionsprodukt H2O – also Wasser. Jede Brennstoffzelle erzielt in ihrem Stromkreis theoretisch 1,23 Volt Spannung. Um ein Kraftfahrzeug anzutreiben, müssen viele Zellen zu sogenannten Stags gebündelt werden. Diese geben ihre Energie an Batterien weiter, von dort gelangt sie zum Elektro-Motor.

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