Buell bringt Behördenmaschine Geile Gesetzeshüterin

Foto: Hersteller
Einsilbige Gestalten, ausgestattet mit Cowboyhut, Sonnenbrille der Marke Ray Ban und zum Frühstück massenhaft Donuts vertilgend – fertig ist der kinoreife Auftritt eines amerikanischen Cops. Das könnte sich bald ändern, denn Buell präsentiert eine Behördenmaschine, die an Coolness kaum zu überbieten ist.

Der Motorradbauer aus East Troy im US-Bundesstaat Wisconsin wählte hierfür das bekannte Modell Ulysses XB 12 X als Basis. Dessen 1203 Kubikzentimeter großer V2 leistet 95 PS, stark genug also um Bösewichte bei der Verfolgungsjagd mächtig alt aussehen zu lassen. Die Behördenmaschine wird von Buell Ulysses XB 12 XP genannt und ist mit dem so genannten “Emergency Responce Kit“ ausgestattet. Dieses bestehet aus einer Sirene, einem LED-Behörden-Lichtpaket, je nach Einsatzgebiet in drei Farbkonfigurationen erhältlich, und speziell gestalteten Seitenkoffern mit Top-Case von Hepco & Becker. Überaus praktisch kommt das Heck des Polizeimotorrades daher, es lässt sich wahlweise als Gepäckträger mit Spannhaken über dem Rücksitz, als gepolsterte Beifahrer-Rücklehne mit Handgriffen oder als Gepäckträger über dem Heckfender verwenden. Ob sich das Heck auch dafür eignet, Verdächtige mit Handschellen an die Handgriffe zu ketten, oder ob die riesige Bremsscheibe auch zum Erzwingen von Geständnissen umfunktioniert werden kann, wurde bei der Präsentation des Polizeimotorrades leider nicht kommentiert. Eins scheint jedoch sicher: Welches Land auch immer sich für die Einführung der Buell Ulysses XB 12 XP in den Behördendienst entscheidet, wird mit langen Schlangen bei der Bewerbung für seine Motorradstaffel rechnen müssen.

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