Buell XB12S Lightning (T) (Archivversion) 20 Jahre Buell

Erik Buell füllt seinen Traum vom »All American Sportsbike« seit 20 Jahren konsequent mit Leben. »Am Anfang war ich ein Ein-Mann-Team, das seine eigenen Motorräder reparierte, tunte und fast komplett selbst konstruierte«, sagt der Ex-Racer. Nach seinem Maschinenbau-Diplom im Jahr 1979 fing Erik, so nennt in jeder in seiner Firma, als Testingenieur bei Harley-Davidson an, während er Rennen noch auf Yamaha TZ 750 und Ducati 900 SS fuhr. Er stieg dann um auf Motoren und Fahrwerke von Barton, einem kleinen englischen Hersteller. Als dieser 1983 seine Pforten schloss, gründete Erik Buell sein eigenes Unternehmen.Die erste Buell hieß RW 750 für »Road Warrior«, ein Zweitakt-Vierzylinder mit 165 PS, 137 Kilogramm leicht. 1987 folgten dem Straßenkrieger 50 Exemplare der RR 1000 Battletwin mit in Gummi gelager-tem Harley-XR1000-Motor in einem leichten Fahrwerk. Sie war die Urahnin der heutigen Buell-Typen und wies bereits einige typische Konstruktionsmerkmale auf. »Zentralisierung der Massen« blieb oberstes Entwicklungsziel jeder Neuentwicklung der US-Schmiede.1993 stieg Harley-Davidson mit 49 Prozent Beteiligung bei Buell in East Troy, Wisconsin, ein. Die Thunderbolt S2 wurde 1994 das erste gemeinsam produzierte Modell. 1998 verkaufte Erik Buell weitere 49 Prozent des Unternehmens an Harley und wurde technischer Leiter: »Dadurch wollte ich mehr Freiraum gewinnen, um mich meinen Motorrad-Visionen widmen zu können.« Das Gefühl für extraordinäre Bikes und seine Fingerfertigkeit an der Gitarre hat Erik Buell eben nie verloren. Blues und Rock ’n’ Roll. Gratulation!

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