Cagiva Gran Canyon 900, Yamaha TDM 850 (VT) (Archivversion)

MOTORRAD-Redakteurin Monika Schulz zu den Ausfallerscheinungen der Cagiva Gran Canyon

Als ich die Canyon des neuen deutschen Cagiva-Importeurs Zupin übernahm, traf mich fast der Schlag: Was für eine Möhre. Hätte eine direkt aus Italien importierte Vertreterin dieser Baureihe nicht vier Wochen zuvor einen glänzenden Auftritt in MOTORRAD abgelegt – kaum auszudenken, wie dieser Vergleichstest gelaufen wäre. Nun hatten wir das Glück, relativ problemlos ein Ersatzmotorrad zu bekommen. Ob selbiges auch einem Kunden zuteil wird? Und dann – die nächste Panne: Fahrwerk eiert. Lag zwar nur an einer verspannten Gabel, aber so etwas nervt erheblich. Ebenso die Schlamperei auf anderen Gebieten. Bei der ersten Testmaschine steckte der Wurm in der Elektrik, an der zweiten blieb der Gasgriff hängen, und diverse Schrauben fehlten sowieso an beiden. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Fällt der Kauf einer Gran Canyon mehr unter die Rubrick Glücksspiel? 18495 Mark – alles auf Rot?

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