Circuito de Jerez

Dieser Kurs ist ein Klassiker unter den Grand-
Prix-Strecken und ein Publikumsmagnet für die heißblütigen spanischen Motorsportfans. Kein Wunder, denn die Piste inmitten herrlicher Naturtribünen hat
einiges zu bieten. Die Anbremszone der ersten Rechts nach Start/Ziel zum Beispiel. Steil bergaufführend, nutzen Jerez-Profis jedes Grad an Steigung für aberwitzig späte Bremsmanöver. Die folgende Spitzkehre benötigt eine
extra enge Linie, um mit viel Schwung durch den nächsten Linksknick zu beschleunigen, während in der dann folgenden langen und schnellen Links perfekte Gasannahme
gefragt ist, um in maximaler Schräglage das Tempo zu
dosieren. Die folgende, leicht bergauf führende Rechts
ist eine der Schlüsselstellen des Kurses. Blind angefahren, verträgt sie hohe Eingangsgeschwindigkeiten, während
am leicht nach außen fallenden Ausgang Vorsicht geboten ist. Gerade dort ist es aber sehr wichtig, optimal auf die lange Gerade zu beschleunigen. Die Spitzkehre am Ende der Geraden ist recht weit innen anzufahren, weil außen Bodenwellen die Bremszone spicken. Danach geht es
in zwei dieser so typischen schnellen Kurven um den Berg, bevor nach zwei etwas engeren Rechtsknicken die berühmte Doppelrechts hinter dem Fahrerlager kommt. Umlegen, kurz aufrichten, umlegen. Und das bei irrwitzigem Tempo. Hier zählt, wie fast überall in Jerez, nur eines:
Kurvenspeed, und zwar so viel wie möglich.

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