Clockwork Orange (Archivversion)

Clockwork Orange

Fahrbericht KTM 250 EXC 2000

Ab dem Modelljahr 2000 wird KTM die Cross- und Enduro-Zweitakter stärker als bisher voneinander trennen. Erste Nutznießer sind die 250er: Während der Crosser in Richtung Aggressivität und Spitzenleistung getrimmt wurde, vertritt die 250 EXC weiterhin Enduro-Tugenden. Der nunmehr langhubigere Motor mit neuem Zylinder und modifizierter Auslaßsteuerung wartet mit gut dosierbarer Power besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich auf. Zweitaktypische Leistungsexplosion ist dem EXC-Motor weitgehend fremd. Auch das PDS-Federbein, das progressiv arbeitet und damit Umlenkhebel überflüssig macht, wurde intensiv überarbeitet. Ziel war verbessertes Ansprechverhalten, genau wie bei der neuen 43er-Upside-Down-Gabel von White-Power, die zudem leichter ist als die bisherige, konventionelle WP-Extreme.Auf der Piste zahlt sich das aus: Die relativ softe Fahrwerksabstimmung mit dem sensibel agierenden PDS sorgt für guten Fahrbahnkontakt, ohne nach Sprüngen gleich durchzuschlagen. Fast schon zu vehement beißt hingegen die Bremsanlage mit den neuen Toshiba-Belägen zu.Ab September 1999 steht die 250 EXC samt Racekit zum Preis von 12540 Mark bei den Händlern.
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KTM 250 EXC `2000 (FB) (Archivversion) - Wechselspiel

Funduro oder Super Moto: Diese KLE ist beides
»Nimm zwei«, so das Motto der Wild Bike Company (Telefon 07641/49413). Eine Kawasaki KLE 500 wird da zur Super Moto - und läßt sich mit wenigen Handgriffen wieder zurückrüsten. Basis der Metamorphose: zwei Räder mit Akront-Felgen in den Dimensionen 3,25 x 17 und 4,00 x 17, besohlt mit Dunlop D 207 in den Größen 120/60 und 150/60. Der Preis für Räder und Tachoangleichung: 3450 Mark. Das Testexemplar (Ausbaustufe drei, ab 5150 Mark) war dem neuen Einsatzzweck gründlicher angepaßt: Bitubo-Federbein, Wirth-Gabelfedern, Stahlflex-Bremsleitungen und Carbone Lorrain-Beläge, flacher Lenker, größeres Alu-Kettenrad, Alu-Fußrasten, geänderte Sitzbank, BSM-Auspuffanlage, Kern-Gabelstabilisator, anderer Kotflügel. So umgerüstet, fährt sich die Wild Bike-KLE deutlich straffer und direkter als ihr Serienpendant. Den Charakter des Motors ändern die Maßnahmen freilich nicht. Ehrer unauffällig als herzhaft, will er nicht recht zum Bike passen. Weder zur Super Moto noch zur Funduro.

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