Das Finale

Zugegeben, das übergreifende Finale mit den drei Klassensiegern hat eher einen akademischen Charakter, da die Maschinen üblicherweise nur in ihren Klassen gegeneinander antreten. Dennoch gibt es sowohl in der Spitze wie auch im Breitensport alle Kategorien umfassende Wertungen, hier und da geht gar die klassenlose Gesellschaft an den Start. Welche Maschine dann die Nase vorn hat, liegt ganz entscheidend am Streckenprofil und lässt sich kaum allgemeingültig auf andere Pisten oder Verhältnisse übertragen.
In diesem Fall stellten sich die Kandidaten dem Dreikampf auf der schlammigen
Enduroprüfung. MOTORRAD war aus-
nahmsweise nicht mehr dabei, weil Didi Lacher verletzungsbedingt passen musste. Doch auch ohne ihn traten beim Finale
absolute Toppiloten auf internationalem Spitzenniveau an. Vesa Kytonen, der Ex-Enduro-Weltmeister, drosch die kräftige 450er-Honda am schnellsten um den Kurs, Mattias Nilsson war mit
der gleichen Maschine nur einen Hauch langsamer, was den Gesamtsieg der HM-Honda CRE 450 F sicherstellte. Gabor Grillmayer fühlte sich
auf der 300er-Gas Gas am wohlsten, das verhalf ihr zum zweiten Rang. Mattias Nilsson beweist mit der Yamaha WR 250 F, dass auch die
kleinen Maschinen keineswegs chancenlos sind. Am Ende musste sich der kleine Viertakter aber mit dem Bronzerang zufrieden geben.

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