Das Messverfahren m.a.x.

Bei m.a.x. handelt es sich um ein computergesteuertes, photogrammetrisches Messverfahren (www.scheibner.de). Der Bügel mit zwei elektronischen Messkameras wird über Zentrierdorne in der Schwingenachse aufgenommen. Der Zielkörper mit den infrarot beleuchteten Messmarken ist auf der oberen Gabelbrücke befestigt. Ein PC übernimmt die Steuerung und Berechnung der Vermessung. Die Messmarken an der Vordergabel beschreiben eine Kreisbahn um die Drehachse (Lenkachse). Während der Drehung des Lenkers erfassen und berechnen die Kameras die exakte Position dieser Marken. Ein zusätzlicher Laser erlaubt die schnelle Vermessung des Rahmenhecks und der Schwinge. Die Toleranzen in der Tabelle basieren auf Erfahrungswerten und den Angaben einiger europäischer Hersteller, unter anderem BMW. Die deutliche Abweichung beim Hinterradversatz der Harley-Davidson hält Schäfer für unkritisch: »Das kann an den verwendeten Distanzbuch-sen liegen, aber auch gewollt sein, um einen größeren Abstand von Zahnriemen und Hinterrad zu erreichen.“

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