Data-Recording (Archivversion)

Data-Recording: Das sind bunte Linien auf schwarzem Grund. Abstrakte Kunst, schwarze Magie, deren Interpretation nur Eingeweihten möglich ist. Erdacht, um zu verifizieren, was sonst nur vermutet werden kann. Weil Sensoren objektiv sind. Immer nur registrieren, nie kommentieren. Aber auch nie sortieren. Sie liefern eine Flut von Daten. Jede Kurve, jede Schikane, jede Gerade.Das will gespeichert und ausgewertet werden. Nach jedem Turn ist Erich Schöbel da. Unser 2D-Mann vor Ort überspielt die Daten aus dem Logger in sein Notebook. Checkt, ob alle Sensoren funktionieren. Wenn alles passt, geht’s weiter. Allein 50 Ausdrucke (Beispiele rechts) lieferte 2D für diese Geschichte ab, und es hätten noch viele mehr sein können. Jeder noch so kleine Streckenabschnitt, jede Kurve, jeder Fahrer hätte so bis ins kleinste analysiert werden können. Nicht nur nach den hier angelegten Kriterien. Welche Gasgriffstellung in welchem Gang in welcher Kurve? Kein Problem. Wo passt welche Getriebeabstufung am besten? Aber bitte! Doch das würde den Rahmen sprengen. Weil es um den Unterschied zwischen Landstraße und Rennstrecke geht. Darum, wie viel Potenzial wo genutzt wird. Und da ist Vergleichbarkeit erst nach vielen Kilometern, vielen Runden und vielen Fahrern garantiert. Da müssen Mittelwerte her. Nach vielen Stunden der Analyse.

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