Der Vierventil-Boxer (Archivversion) Der Vierventil-Boxer:

1994 erschien die R 1100 GS mit einem aus dem Straßenmodell RS entliehenen, luft-/ölgekühlten Aggregat. Die Vierventil-GS mit elektronischem Motormanagement statt Vergasern und zwei hoch liegenden Nockenwellen löste bravourös den sehr wartungsfreundlichen Zweiventiler ab. Leistung satt – bei den ersten Modellen wurden bis zu 90 PS (80 PS Werksangabe) gemessen –, das ließ alle Nachteile beim hobbymäßigen Schrauben oder bei Reparaturen in der Wüste schnell vergessen. Die Nachfolgerin R 1150 GS bekam fünf Jahre später die Kurbelwelle und Zylinderköpfe vom Bayern-Chopper R 1200 C verpasst, eine modifizierte Einspritzung und somit sechs PS mehr Leistung. Außerdem einen sechsten Gang. 2004 erhielt die neue, 98 PS starke 1200er als wichtigste Modellpflegemaßnahme ein Motormanagement mit selektiver Zylinderregelung sowie erstmalig in der GS-Geschichte eine Ausgleichswelle.

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