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Designstudie Honda Oree Kurvenflitzer mit E-Motor

Foto: Niko Albertus und Andre Look
Die Produktdesignstudenten Niko Albertus und Andre Look präsentierten auf der Intermot in Köln ihre Studie Honda Oree. Ziel der Offenbacher Studenten war es, ein Elektro-Motorrad zu entwerfen, das für schnelle Landstraßenkurven optimiert ist. Die Studie konzentriert sich jedoch nicht nur auf das Design und Fahrgefühl, sondern transportiert auch technische Überlegungen. Professionelle Kritik und Tipps aus der Praxis holten sich die Jungdesigner zu Beginn ihrer Arbeit von Honda. Bei der Konzeption von Fahrwerk und Elektro-Triebwerk wurde darauf geachtet, präzises Handling und Sportlichkeit zu erreichen. Um das Drehmoment auf die Straße zu bringen muss ausreichend Grip und Traktion beim Herausbeschleundigen vorhanden sein. Geringes Gesamtgewicht und möglichst wenige ungefederte und rotierende Massen sollen für die gewünschte Handlichkeit sorgen.
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Foto: Niko Albertus und Andre Look
Der 70-Kilowatt-Elektromotor soll ein Drehmoment von 170 Newtonmeter leisten und die zirka 150 Kilogramm schweren Oree auf eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h beschleunigen.

Als Energiequelle dienen zwei voneinander getrennte Akkumodule. Der festverbaute Akku ist schwerpunktgünstig im Bugspoiler angebracht. Optional lässt sich dieser durch weitere Zusatzakkus erweitern. Die Kühlrippen an den Akkus sollen den Wirkungsgrad erhöhen und die Lebensdauer verlängern. Durch die Zusatzakkus erhöht sich je nach Streckenanforderung die Reichweite von 130 auf bis zu 310 Kilometer, so das Konzept. Gleichzeitig steigt jedoch das Gesamtgewicht bei voller Akkunutzung von 130 auf 170 Kilogramm.

Wie sich die Studie der beiden Studenten in der Zukunft weiterentwickeln wird, hängt von der Resonanz der Medien und Industrie ab.

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