Die Dakar – Daten, Tipps und die Mayers (Archivversion)

Obwohl mit BMW und KTM zwei Hersteller aus dem deutschsprachigen Raum die Rallye Paris-Dakar fest im Griff haben, hält sich der Andrang hiesiger Teilnehmer in engen Grenzen. Nur Andrea und Jürgen Mayer – beide weder verwandt, geschweige denn miteinander verehelicht – hissen die schwarz-rot-goldene Flagge auf den Pisten Afrikas. Andrea startet als Siegerin der Damenwertung von 1996 und 1999 als Einzige des BMW-Teams noch auf der einzylindrigen F650, Jürgen rückte nach seinem feinen fünften Gesamtrang bei der letztjährigen Dakar endlich ins offizielle Werksteam von KTM auf und darf mit Recht als Geheimtipp für einen Rang unter den besten Drei gelten. Nachdem die Rallye mit dem Startort Paris wieder an ihren Ursprung zurückgekehrt ist, können sich die Offroad-Fans den Tross zwischen den Jahren weitgehend problemlos live anschauen. Gestartet wird am Montag, den 1. Januar 2001 um fünf Uhr morgens auf dem Champ de Mars am Fuß des Eiffelturms. Von dort aus rollt die Karawane zur ersten Sonderprüfung in La Châtre. La Châtre liegt an der A71 Paris-Clermont-Ferrand, etwa 70 Kilometer südwestlich von Bourges. Vom Etappenziel des Tages in Narbonne wird am 2. Januar die sehenswerte, 30 Kilometer lange Sonderprüfung in Europa angesteuert, der Kurs auf dem Chateau Lastours – 20 Kilometer südlich von Narbonne. Tipp: früh aufstehen, es werden über 50 000 Zuschauer erwartet. Von dort aus geht´s nach Spanien zur letzten Sonderprüfung am Strand von Castellón, etwa 80 Kilometer nördlich von Valencia.Ab dann wird die Rallye für die Allermeisten nur noch im Internet bei MOTORRAD (www.Motorradonline.de) oder auf Eurosport zu verfolgen sein. Jeden Abend um ? Uhr strahlt der Spartensender eine ?minütige Zusammenfassung aus – übrigens mit Infos vom dritten Mayer im Bunde, MOTORRAD-Redakteur Peter Mayer, der die Rallye komplett begleiten wird.

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