Die Finalstrecke (Archivversion)

Die französischen Alpen sind gespickt mit Superlativen. Beim letztjährigen Alpen-Masters führte die Finalrunde das internationale Testteam zum Cime de la Bonette in 2802 Meter Höhe. Dieses Jahr sollte die Testcrew gleich im ersten Drittel der knapp 300 Kilometer langen Finalrunde ein weiteres Highlight, den 2770 Meter hohen Col de l’Iseran, unter die Räder nehmen. Über den Col du Télégraphe hinunter nach St. Michel-de-Maurienne, rüber nach Modane und Lanslebourg,sind es gerade mal 90 Kilometer zum Sommerskigebiet am Col de l’Iseran. In knapp 2800 Meter Höhe wird die Luft dünn, die Testmaschinen kommen gehörig ins Schnaufen. Runter ins mondäne Val d’Isère, vorbei an Tignes und weiter abwärts nach Bourg-St. Maurice klettern die Temperaturen binnen kürzester Zeit um locker 20 Grad, bevor die Tester hinauf zum Cormet de Roselend erneut kühle Höhen erklimmen. Auf der engen, kurvigen Passstraße hinunter nach Albertville, Austragungort der olympischen Winterspiele 1992, sind besonders wendige Motorräder gefragt, bevor es noch einmal abenteuerlich bergauf geht. Der Col de la Madeleine, fast jedes Jahr Bestandteil einer Tour-de-France-Etappe fordert ein weiteres Mal alles. Besonders die holprige Nordrampe stellt so manches Fahrwerk hart auf die Probe. Von St-Jean-de Maurienne führt der finale Anstieg über den Col de Télégraphe zurück nach Les Verneys.

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