Die Spielregeln

Bereits zum zweiten Mal richteten die spanischen Redakteurs-Kollegen von Motociclismo das Master Cross aus, bei dem sich die Crosser des aktuellen Jahrgangs zum Shootout treffen. Die diesjährige Veranstaltung fand im großzügigen Offroad-Park in Igualada in der Nähe von Barcelona statt. Für gleiche Startbedingungen sorgten die Bridgestone-Reifen M 401/M 402 auf allen Maschinen. Mechaniker der beteiligten Hersteller beziehungsweise ihrer Abordnungen bereiteten die Motorräder für die schnellen Runden vor. Die Fahrer durften nur Lenker und Armaturen ihren individuellen Bedürfnissen anpassen, die Federungselemente mussten in der Grundabstimmung belassen werden. Drei Tage dauerte der Wettkampf insgesamt. Zunächst traten die Hubraumklassen gegeneinander an. Zwischen den acht Fahrern wurden die Maschinen durchgetauscht. Nach einem kurzen freien Training in jeder Klasse ging es zur Sache: Nur eine Einführungsrunde mussten jedem Fahrer zum Kennenlernen reichen, dann folgten zwei gezeitete Runden. Die klassenbesten Maschinen qualifizierten sich für das Finale, der krönende Abschluss des Master Cross, in dem die fünf schnellsten Fahrer aufeinander trafen. Die Fahrer mussten außerdem einen Bewertungsbogen für jedes Motorrad ausfüllen. Für die Platzierung waren folgende Faktoren maßgebend: Die Durchschnittszeit aller Fahrer mit dem jeweiligen Modell, die beste Einzelzeit, außerdem die Zahl der Fahrer, die mit dieser Maschine ihre Bestzeit erzielten, und schließlich die durchnittliche Benotung aller Fahrer.

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