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Zumindest leiten die Schöpfer in Frankreich den Namen von den griechischen Worten für Mutter und Stadt ab.

Dreirad: Peugeot Metropolis 400i / RS Aller guten Dinge sind drei

Mit dem Peugeot Metropolis 400 bringen die Franzosen ab September 2013 ein motorisiertes Dreirad auf die Straße. Damit ist Peugeot nach Piaggio und Quadro der dritte im Bunde der Dreibeiner.

Zwei Räder vorn, eines hinten. Ein bisschen Peugeot 107 hier und ein bisschen Speedfight da. Der Peugeot Metropolis 400 schlägt die Brücke zwischen Roller und Kleinwagen vom Design bis zum Einsatzgebiet: Ein komfortabler Cityflitzer möchte er nämlich sein.

Angetrieben wird das motorisierte Dreirad von einem wassergekühlten Einzylinder, der aus 399 cm³ Hubraum 37,2 PS und 38,1 Nm Drehmoment an die Hinterachse liefert. Das Leergewicht des Peugeot Metropolis 400 liegt bei stattlichen 256 Kilogramm, die mit Fahrer aber immerhin auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometer gebracht werden sollen. Der Tank fasst 13,5 Liter.

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Staufächer wo das Auge hinsieht

Damit die Einkäufe auch nach ausgiebigen Shopping-Touren den Heimweg mit antreten können, bietet der Peugeot Metropolis allerhand Staufächer. Am Heck gibt es einen Kofferraum, unter dem Lenker ein Handschuhfach mit 12-Volt-Steckdose und einen Taschenhacken. Auch an die rollertypische Ablage unter dem Sitz haben die Konstrukteure gedacht und spendieren dem Fahrer noch ein weiteres kleines Ablagefach am Heck des 2,15 Meter langen Scooters.

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Insgesamt ist der Metropolis nicht gerade schmächtig. Mit einem Radstand von 1,5 Metern, einer Spurweite von 46,5 Zentimetern und einer Lenkerbreite von 77,5 Zentimetern ist die urbane Mutter, die Peugeot aus dem Namen Metropolis (meter – griech. Mutter und polis – griech. Stadt), ableitet eher eine gestandene Matrone. Dadurch darf der Roller aber auch mit einem Klasse-B-Führerschein bewegt werden - zumindest wenn die Prüfung vor der Novelle vom Januar 2013 abgelegt wurde.

Darüber hinaus bringt der Metropolis 400 noch eine Handvoll Extras mit: Mit dem Smart-Key in der Hosentasche lässt sich der Roller einfach per Schalter starten. Der Druck aller Reifen wird ständig elektronisch überwacht, und der Fahrer kann die Rückenlehne verstellen.

Zwei Versionen: Metropolis 400 i und Metropolis 400 RS

Der eigentliche Clou steckt aber in der Vorderachse, die die Räder dank zweier Dreieckslenker, zweier Dämpfer und einer Hydraulikfeder unabhängig schräg stellen lässt, sodass immer genug Grip und Schräglage gegeben sein soll.

Insgesamt bietet Peugeot den Metropolis 400 in sechs verschiedenen Farben an: Die ersten vier, Titan, Perlmuttschwarz, Safranrot und Perlmuttweiß gehören zur Standversion Metropolis 400 i, die man seit Anfang Juli für 8399 Euro beim Peugeothändler bestellen kann.

Für 100 Euro mehr wechselt die technisch identische RS-Variante den Besitzer. Hier stehen die Farben Titan matt und Schneeweiß zur Auswahl. Außerdem kommt der Metropolis 400 RS mit einem kleineren, getönten Sportwindschild, Alu-Trittbrettern, orangefarbenen Felgen Flanken und einem in orange eingefassten Kühlergrill.

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