Ducati 748 R (Master Bike-VT) (Archivversion) Yamaha YZF-R6

Fast schon ein wenig zu eng sind die Platzverhältnisse bemessen, da die Fußrasten weit vorne und hoch angebracht sind. Dies ermöglicht jedoch einen guten Gewichtstransfer, da man fast wie ein Jockey in den Rasten steht. Der Motor brennt im oberen Drehzahlbereich ein wahres Feuerwerk ab, dafür gibt’s im Teillastbereich und den unteren Drehzahlen einige Leistungsdellen. Schnelles Hochschalten quittiert das Getriebe besonders in den unteren Gängen mit einer üblen Geräuschkulisse. Das Fahrwerk besitzt einige Besonderheiten, die eine sehr exakte Fahrweise erfordern. Beim Anbremsen noch sehr stabil, wird die R6 beim Einlenken ein wenig kippelig. Während der Beschleunigungsphase sackt das Heck ziemlich stark ein, bietet dafür aber enormen Grip am Hinterrad. Die R6 schiebt dabei immer ein wenig über das Vorderrad. Deshalb ist vor allem in den sauschnellen Rechtsknicken kurz vor Start und Ziel Vorsicht geboten.

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