Ducati 748 R (Master Bike-VT) (Archivversion)

Noch nie haben sich die Supersportler so tapfer geschlagen wie hier in Jerez. Sie können von ihrer hohen Kurvengeschwindigkeit ebenso profitieren wie von ihrem einfachen und sicheren Handling. Selbst mehr auf Komfort ausgelegte Fahrwerke wirken auf dem zwar flüssigen, aber dennoch nicht übermäßig schnellen Kurs weniger negativ aus, als erwartet. Selbst die abenteuerlich schaukelnde Honda CBR 600 brennt erstaunlich gute Zeiten in den Asphalt. Auch die Motoren spielen hier eine wichtige Rolle. Wichtiger als die reine Spitzenleistung sind ein breites Leistungsband und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung. Vor allem die Ducati und die Yamaha zeigen sich in dieser Disziplin dem Feld überlegen. Trotz deutlich geringeren Topspeedwerten auf der Gegengeraden gelingt es den flinken Supersportlern, so manch etabliertem Big Bike eine lange Nase zu machen. Einzig Triumph kann mit der Vorstellung der neuen TT 600 kaum zufrieden sein. Neben dem einzigen technischen Defekt fiel die englische 600er auch aufgrund von Schwächen in der Motorabstimmung hinter die Konkurrenz zurück.

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