Ducati 848/1098 R (Archivversion)

Wie schon die Supersport-Basis 749 R setzt auch die 848 auf eine Bohrung von 94 Millimetern, allerdings in Verbindung mit 7,2 Millimeter längerem Hub. Der mit 12,0 zu 1 relativ niedrig verdichtende Motor erreicht damit seine Spitzenleistung bereits bei 10000/min, somit 500/min früher als noch das 749 R-Triebwerk. Wohl mit ein Grund, weshalb man trotz beachtlicher Tellergrößen (39,5 mm Ein-, 32 mm Auslass) auf Titan-Ventile verzichtet hat. Ihr V2 ist der erste Testastretta-Motor, dessen Gehäuse in einem neuartigen Vakuum-Gussverfahren hergestellt wird. Es ermöglicht extrem dünnwandige, stabile und leichte Gussteile. So spart das Gehäuse rund 3,5 Kilogramm Gewicht, weitere 1,6 Kilo steuert die Ölbad-Kupplung bei. Streng genommen besitzt die 1098 R »nur« die gleiche Literleistung wie die 999 R. Ihr Trockengewicht von 165 Kilogramm und die Traktionskontrolle, die die Wahl zwischen acht verschiedenen Kennfeldern bietet, lassen aber Großes erwarten.

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