Ducati 900 SS (FB) (Archivversion) Vom Königswellen-Motor zum Einspritzer

Seit 1976 taucht der Name 900 SS im Ducati-Programm auf. Doch das Modell von damals (mit Königswellen-Motor) hat mit den jüngeren Supersport-Jahrgängen nichts mehr gemein. Ihre letzte Modellpfelge erfuhr die neuzeitliche 900er im Jahr 1991. Allerdings beschränkten sich die Modifikationen, abgesehen von neuen Vergasern, aufs Fahrwerk. Diesmal wurde die Supersport rundum verjüngt. Hier die wichtigsten Änderungen. Motor: elektronische Saugrohreinspritzung (vorher: 38er Mikuni- Gleichdruckvergaser), elektronisches Motormanagement, andere Ventilsteuerzeiten (Einlaß und Auslaß länger geöffnet), stärkere Lichtmaschine (520 statt 350 Watt), Kühlluft-Zuführung zum hinteren Zylinder, soll bei Tempo 130 km/h bis zu 20 Grad Abkühlung bringen. Fahrwerk: kürzerer Radstand (1395 statt 1410 mm), kürzerer Nachlauf (100 statt 103 mm), steilerer Lenkkopfwinkel (66 statt 65 Grad), neue 43er Telegabel von Showa (früher 41 mm Tauchrohrdurchmesser), anderes Zentralfederbein für längeren Federweg (136 statt 125 mm), modifizierte Bremsanlage vorn, größerer Vorderachsdurchmesser (25 statt 20 mm).

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