Ducati Desmosedici GP7 MotoGP-Rennmaschine (KV) (Archivversion)

Weit mehr als der fest eingeplante MotoGP-Aufstieg von 250er-Weltmeister Daniel
Pedrosa beeindruckt derzeit ein kaum 20-jähriger Australier.
Casey Stoner, im Vorjahr noch knapp von Pedrosa am Gewinn des 250er-WM-Titels gehin-
dert, schiebt sich nach aufreibendem Winter immer mehr
in den Vordergrund.
Wegen größerer finanzieller Probleme seiner jeweiligen potenziellen Arbeitgeber, darunter das nicht mehr existierende Honda-Pons-Team sowie verschiedene vage Yamaha-Varianten, landete Stoner schließlich wieder bei
seinem früheren Teamchef Lucio Cecchinello. Der hatte für ihn eine der Kunden-Honda-RC 211 V vor der Verwaisung bewahrt – mit einem Minibudget im Übrigen.
Dies zumindest soll sich zügig ändern. Stoner, durch die Wirren des Winters und dazu noch wegen einer Verletzung kaum
zu Vorsaisontests gekommen, schießt seit Saisonbeginn steil nach oben. Sechster beim Auftakt in Jerez, Pole Position, das halbe Rennen in Führung und schließlich Fünfter in Qatar und jetzt in Istanbul als Zweiter
zum ersten Mal auf dem Podest,
soll der Australier vom Kunden-
zum offiziellen Werksfahrer
der Honda Racing Corporation be-fördert werden. Kaum anders ist es zu erklären, dass sich zum nächsten MotoGP-Rennen am 14. Mai in Shanghai gleich drei Menschen angekündigt haben, die nicht unbedingt zum GP-Stammpersonal gehören: Casey Stoners Vater und Manager, dazu die HRC-Granden Suguru Kanazawa und Takeo Fukui.

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