Ducati Desmosedici RR Die Königin gibt sich die Ehre

Foto: Fuchs
"Ist das die Neue?" - "Das ist die Neue!" - "Die Vierzylinder, da steht sie!" - "Da, die Desmo...dings."

Sedici, meine Herren. Sprich: "ßéeditschi". Desmosedici RR. Sedici heißt sechzehn, was darauf hinweist, dass sie 16 Ventile hat. Und die verteilt sie auf vier Zylinder, eine bahnbrechende Neuheit im Hause Ducati. Auch wenn diese vier der bei den Zweizylinder-Motoren bewährten 90-Grad-V-Bauweise huldigen. Die letzte Straßen-Vierzylinder von Ducati hat es Anno Tobak nicht über das Prototypenstadium herausgebracht; die diesjährige Sensation auf der Intermot stammt direkt von den MotoGP-Werksrennern der Herren Gibernau und Capirossi ab. Renntechnologie auf die Straße, in reinster Form. Und eine Formgebung, die im Stand schon nach brachialer Motorgewalt aussieht.
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Über 200 PS nennt Ducati als Spitzenleistung für diese Rakete. Da scheint es nicht überzogen, dass auch der Preis jenseits aller Motorrad-vernünftigen Schallgrenzen liegt: 55000 Euro sind genannt. Rasche Wertsteigerung nicht ausgeschlossen.

Neben einer solchen Summe nehmen sie die Preise der Sport Classic-Maschinen, der jetzt mit dem Testastretta-Motor versehenen Monster S4R, der neuen großen Multistrada und der vielen anderen Pretiosen, die Ducati auf der Intermot zeigt, geradezu wie Sonderangebote aus.
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Unvernünftig? Ganz klar. Aber das Herz sprechen zu lassen, war schon oft der angemessene Weg, italienischen Motorrädern zu begegnen. Bei der Ducati Desmosedici RR gilt dies mehr denn je.

Wer sie selbst sehen, selbst streicheln, vielleicht selbst an ihr schnuppern mag: Der Ducati-Stand ist in Halle 8, A38/B39. Die Königin steht dort, wo das Volk sich am dichtesten drängt. Mittendrin und doch entrückt.

Das gab es - unter anderem - in Köln zu sehen:

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