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Ducati-Neuheiten 2014 auf der EICMA 2013: Ducati Monster 1200/S.

Ducati-Neuheiten auf der EICMA 2013 Ducati Monster 1200 und Monster 1200 S

+++ UPDATE: Preise für Ducati Monster 1200/S jetzt bekannt +++ Im Rahmen der EICMA 2013 werden die neue Ducati Monster 1200 und die Ducati Monster 1200 S mit dem 1198 Testastretta-Motor vorgestellt.

Am Montag, den 4. November 2013 präsentierte Ducati gleich zwei neue Modelle der Monster-Baureihe: Die Ducati Monster 1200 und die Ducati Monster 1200 S. Beide werden vom 1198 Testastretta 11°DS-Motor angetrieben und bekommen ein komplett neues Chassis.

Während die Standardvariante Ducati Monster 1200 mit 135 PS und rund 118 Nm Drehmoment auskommen soll, gönnt man der S-Version der neuen Monster 145 PS und 125 Nm Drehmoment. Unterschiede gibt es aber nicht nur bei der Leistung. Die Ducati Monster 1200 soll vorn eine 43 mm Kayaba Gabel und hinten ein einzelnes Sachs-Federbein bekommen, wobei Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar sind.

In der Ducati Monster 1200 S sollen dagegen eine voll einstellbare 48-mm-Öhlins-Gabel und eine voll einstellbare Öhnlins-Einheit fürs Heck zum Einsatz kommen.

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Optisch unterscheiden sich die beiden Modelle auch bei den Felgen. Die normale Ducati Monster 1200 steht auf 10-Speichen-Leichtmetallfelgen im Stil der Panigale. Die Ducati Monster 1200 S rollt auf Sportfelgen im Y-Speichen-Design. Bei der Felgengröße gibt es keinen Unterschied: beide Modelle haben vorn 3,5 x 17 Zoll und hinten 6 x 17 Zoll und sollen auf einem 120/70 Vorderrad und einem breiten 190/55 Hinterrad bei den Händlern stehen.

Video: Interview mit Ducati-Marketing-Chef Diego Sgorbati.
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Ducati Monster 1200/S mit dreistufigem Bosch-ABS

Bei den elektronischen Helfern vertraut die neue Ducati Monster 1200 und 1200 S auf ein dreistufiges Bosch-ABS, einer 8-Stufen-Traktionskontrolle und einem Ride-by-Wire-System. Außerdem ließe sich während der Fahrt zwischen drei Fahrmodi wählen, die die Motorcharakteristik, das ABS und die Einstellungen der Traktionskontrolle und die Empfindlichkeit des Ride-by-Wire-Systems verändern.

Im Sportmodus liefert der Motor volle Leistung, laut Hersteller mit sehr direkter Gasannahme, wobei die Traktionskontrolle spät greifen und das ABS auf die Lift-Up-Prävention am Hinterrad verzichten soll. Im Touringmodus läuft der Motor der neuen Ducati Monster 1200 und Monster 1200 S ebenfalls mit voller Leistung. Die Gasannahme des Ride-by-Wire-Systems soll allerdings weicher sein und die Traktionskontrolle und das ABS früher greifen. Außerdem sorgen nach Aussage von Ducati die Sensoren dafür, dass das Hinterrad beim Bremsen nicht steigt.

Im moderatesten Modus von Monster 1200 und Monster 1200 S - dem "Urban-Mode" - liefert der 1198 Testastretta nur noch 100 PS und die Gasannahme soll sehr weich sein, die Traktionskonstrolle noch stärker eingreifen und die höchste Regelstufe des ABS soll für maximale Stabilität beim Bremsen sorgen - und ebenfalls Stoppies verhindern.

Display passt sich dem Fahrmodus an

Mit den Fahrmodi, wechselt auch die Anzeige der TFT-Instrumente. Im Urban-Mode zeigt das Display nur das absolute Minimum an Informationen, wie Geschwindigkeit, Uhrzeit, Fahrmodi damit der Fahrer sich auf den Stadtverkehr konzentrieren kann. Über die Tasten neben der Anzeige lassen sich zusätzliche Infos anfordern. Im Touringmode bekommt der Fahrer dagegen das ganze Angebot an Daten geliefert. Der Sportmodus gibt sich auch eher minimalistisch, hält die Geschwindigkeitsanzeige, ABS, Motortemperatur und die Einstellungen der Traktionskontrolle im Fokus.

Die Ducati Monster 1200 steht mit 13400 Euro in der Preisliste, die Ducati Monster 1200 S wird 15990 Euro kosten.

Alle Motorrad-Neuheiten für 2014 auf einen Blick

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