Ducati Monster 696 Interview zur neuen Monster

Foto: Barbanti
Drei Fragen an den Designer der Ducati Monster 696, Ing. Andrea Ferraresi:

Frage: An was dachten Sie, als es darum ging, einen Klassiker wie die Monster neu zu gestalten?

Antwort: Arbeitstitel war "Die Monster Ristretto" (ein Ristretto ist ein Kaffee für alle, denen der typische italienische Espresso zu dünn ist, Anm. der Redaktion). Wir wollten ein neues Bike schaffen, mit all den Eigenschaften, die die Legende der Monster begründet haben, aber mit einer schärferen Figur, weniger voluminös. Ich denke, wir haben die Aufgabe gut gelöst.
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Frage: Ducati hat ja viel Erfahrung mit der Weiterentwicklung klassischer Designs, wenn man zum Beispiel die Abfolge 916, 999, 1098 betrachtet. War Ihre Aufgabe schwieriger, schließlich war die Monster schon vorher ein Kult-Motorrad?

Antwort: Das glaube ich eher nicht, schließlich hatten wir eine klare Vorstellung davon, was getan werden muss. Und vielleicht noch wichtiger: was nicht getan werden darf!

Frage: Was war der wichtigste Moment für Sie, wenn Sie sich an den gesamten Entwicklungsprozess der neuen Monster erinnern?

Antwort: Nun, wenn man ein neues Motorrad gestaltet und entwickelt, gibt es viele wichtige Momente: Wenn Sie das endgültige Tonmodell vor sich stehen haben, wenn der erste Prototyp fährt oder wenn das erste fertige Motorrad die Serienproduktion durchlaufen hat. Für mich war der beste Moment, als ich unsere Testfahrer mit der endgültigen Version der 696 auf der Straße vor der Ducati-Fabrik gesehen habe. Da habe ich begriffen, dass wir die neue Monster fertiggestellt hatten.
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