Ducati-Übernahme Wieder italienisch

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Ducati ist bald wieder in italienischer Hand: Der US-Investmentfonds Texas Pacific Group (TPG), der Ducati vor neun Jahren übernahm und an die Börse brachte, will seine Kontrollmehrheit an Investindustrial aus Italien abgeben. Am Freitag Abend schlossen die beiden Parteien in London einen Vorvertrag. Danach wird Investindustrial knapp 30 Prozent der Ducati-Aktien und damit die Kontrolle über den Hersteller übernehmen; TPG will drei bis vier Prozent behalten. Drei weitere Großinvestoren halten zusammen rund sechzehn Prozent, die restlichen Ducati-Scheine und damit der Löwenanteil von über 50 Prozent gehören privaten Kleinanlegern. Dem Vernehmen nach zahlt Investindustrial 85 Cent pro Aktien, während der Preis an der Börse derzeit bei rund einem Euro liegt. Am Management in Bologna soll sich nichts ändern, allerdings muss Ducatis Hausbank dem Deal noch zustimmen.

Bei Investindustrial handelt es sich um einen der größten Investmentfonds in Südeuropa. Geführt wird er von der Mailänder Unternehmerfamilie Bonomi, zu den Beratern gehört unter anderem Alessandro Benetton aus der Strickwaren-Dynastie im Veneto.

Interesse an der Übernahme der Kontrollmehrheit bei Ducati hatten in letzter Zeit auch verschiedene chinesische Gruppen sowie der US-Hersteller Polaris gezeigt.

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