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EICMA 2013: Vorstellung der KTM RC 390 Supersportler für Einsteiger

KTM baut sein Angebot für Einsteiger weiter aus. Die neue KTM RC 390 kommt 2014 als vollverkleidete Supersportler-Variante der KTM 390 Duke zu den Händlern.

Auf der Mailänder Messe präsentierte KTM eine neue Mini-Rennsemmel mit dem Namen RC 390. Damit wagen sich die Österreicher zumindest optisch an die Moto3-Maschinen, die die Konkurrenz Woche für Woche bügeln. Technisch hat die neue KTM RC 390 wenig mit dem Motorrad aus der Weltmeisterschaft zu tun.

Die Basis für die KTM RC 390 liefert die KTM 390 Duke, die im Herbst 2012 vorgestellt wurde. Mit ihr hat der kleine Supersportler beispielsweise den 373-Kubik-Einzylinder-Motor und die Alugussräder gemein. Der Rahmen der KTM RC 390 wurde dagegen überarbeitet. Der Lenkkopfwinkel ist mit 66,5 °um 1,5° steiler als bei der 390 Duke und der Radstand schrumpfte um 2,7 Zentimeter auf 1,34 Meter. Damit soll die neue KTM RC 390 vor allem wendiger werden.

Verzögert wird die KTM RC 390 hinten an einer 230er- und vorn an einer 300 Millimeter Bremsscheibe. Zudem ist die Vorderradbremse mit einem abschaltbaren ABS ausgestattet. Damit sich die RC auch auf der Rennstrecke sehen lassen kann, spendierten die Ingenieure dem kleinen Racer auch ein straffer abgestimmtes Fahrwerk mit kürzeren Federwegen und einer sportlicheren Sekundärübersetzung im Vergleich zur KTM 390 Duke.


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Auch wenn die KTM gerade mal 147 Kilogramm auf die Waage bringt, lassen sich mit den 44 PS und 35 Nm Drehmoment bei 7250 /min freilich keine neuen Rundenrekorde auf der Nordschleife aufstellen. Dafür liefert die KTM RC 390 aber immerhin die Basis für die Maschinen die im kommenden Jahr im ADAC Junior Cup an den Start gehen und darf sich damit sogar als Renn-Replika bezeichnen.

Foto: Leicht

Wem die straßenzugelassene KTM RC 390 mit Doppelscheinwerfer und Blinkern in den Rückspiegeln dann doch noch zu weit weg von der Rundkurs-Variante ist, hat wie üblich die Möglichkeit, sich im Sortiment der KTM-Powerparts auszutoben. Hier gibt es beispielsweise einen Bugspoiler, eine verstellbare Fußrastenanlage und einen Akrapovič-Auspuff für den kleinen Flitzer.

Zu haben ist die neue KTM RC 390 ab dem kommenden Jahr. Über den Preis macht KTM bislang aber noch keine konkreten Angaben.

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