Ducati auf der Eicma Weitere Ducati-Neuheiten aus Mailand

Sicher ist die neue Multistrada für Ducati die wichtigste Maschine, es gibt aber von der Monster-Familie, der Hypermotoard und der 1198 zu berichten.

Foto: Gori
Der Italiener an sich, das weiß man, ist ein Familienmensch. Und so schafft sich Ducati in bester italienischer Tradition nach der Monster- und der Superbike- jetzt auch noch eine Hypermotard-Familie. Die kleine Version dieser Supermoto, die neue Hypermotard 796, kam bereits vor einigen Wochen auf den Markt.

Erneuert und damit regeneriert präsentiert sich auf der Mailänder Messe auch Ducatis große Supermoto, die nun unter dem Namen Hypermotard 1100EVO firmiert: Sie kommt noch rasanter daher, denn sie wiegt sieben Kilogramm weniger (Trockengewicht 172 kg) und ist mit 95 PS um fünf Pferde stärker als die bisherige Hypermotard 1100.
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Foto: Gori
Wer mit dem Einsatz auf der Rennstrecke liebäugelt, für den gibt es den Zweiventil-Zweizylinder auch noch in der verschärften Variante Hypermotard 1100EVO SP – mit 30 mm mehr Bodenfreiheit dank längerer Gabel, dem neuesten Öhlins-Federbein, Monobloc-Bremsen von Brembo, Marchesini-Rädern, verstellbarem Lenker und natürlich den unvermeidlichen Karbonteilen.

Ein kleines Update bekommt auch Ducati Verkaufsschlager Monster: Die ganze Familie ist nun mit ABS lieferbar. Weil die Elektronik des Antiblockiersystems aber nicht schön aussieht – Italiener sind auch Ästheten – versteckten die Ingenieure sie kurzerhand im Tank.
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Foto: Gori
Weiter im Neuheitenreigen: Der Titel in der Superbike-WM ging in diesem Jahr zwar an Yamaha, doch die Konstrukteurswertung entschied Ducati immerhin für sich. Zur Feier des Ereignisses gibt es die 1198 S und 1198 R als "Corse Special Edition", beide noch leichter als die Basisversionen. Echt was fürs Auge: Die R bringt einen bildschönen Alutank mit.

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