Ein Kollege, der hier namentlich nicht genannt werden will, schnallte seine Gepäckrolle dermaßen fest, dass die Seitenteile <br /><br /> auf die Schalldämpfer gedrückt wurden <br /><br /> und verkokelten. Beim Beladen außerdem <br /><br /> zu beachten: Die Blinker werden l

Besonders sportliche Fahrer wünschen sich in vielen
Fällen mehr Sound. Und KTM hat etwas Passendes
im Angebot: Die Akrapovic-Schalldämpfer mit EG-
Betriebserlaubnis (895 Euro/Paar). Die wunderschön verarbeiteten Titanteile ersetzen die deutlich schwereren Serien-Aludämpfer. Die darin enthaltenen Katalysatoren
entfallen also, die Legalität solcher Umbauten ist nicht restlos geklärt. Der Anbau ist einfach, Dichtungen und Schrauben liegen bei. Die reinen Absorptionsdämpfer klingen dumpf bollernd, im unteren Bereich subjektiv deutlich lauter und kerniger als die Serienteile, die mit Resonanzkammern arbeiten. Auch pushen die Zubehördämpfer die Leistung über den ganzen Bereich leicht, zum Vergleich müssen die beiden Kurven bei Kilometerstand 32000 herangezogen werden. Der Motor hängt vor allem spürbar spritziger und direkter am Gas, da kommt viel Spaß auf. Bleibt nur die Frage, ob die Dämmwolle auf Dauer erhalten bleibt, MOTORRAD wird das beobachten. Zumal die KTM mitunter kräftig aus dem Auspuff patscht. Wie übrigens auch gelegentlich bei
den Seriendämpfern, was den originalen Katalysatoren sicherlich nicht besonders gut bekommen dürfte.
Die Prüfstandsdiagramme zeigen außerdem, dass die
Adventure von den 101 PS im Neuzustand über weite
Bereiche bis zu fünf PS, in der Spitze rund drei PS ver-
loren hat. Immerhin schafft sie im Serienzustand nach 32700 Kilometern noch die Werksangabe von 98 PS.

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