Eingehakt (Archivversion) Probleme mit BMW K 1200 RS-Schutzblech

Belgische Autobahn sind topfeben. Und da sie nachts beleuchtet sind, lauern keinerlei Gefahren. Dachte der reiseerfahrene MOTORRAD-Mitarbeiter Daniel Lengwenus. Bis ihn eine belgische Brückenschwelle eines Besseren belehrte. Lengwenus wähnte sich bei der Rückfahrt von einer Tour quer durchs britische Königreich schon fast in heimatlichen Gefilden, als besagte Schwelle die mit zwei Personen nebst Gepäck besetzte BMW K 1200 RS aufs heftigste durchschüttelte. Der Schlag war so brutal, daß selbst der knapp 300 Kilogramm schwere Sporttourer kurzfristig jeglichen Bodenkontakt verlor. Anschließend ließ er sich nur noch schlecht und gegen Widerstand lenken. Der Stopp an der nächsten Raststätte machte klar, warum: Das vordere Schutzblech hatte sich durch das abrupte, tiefe Eintauchen der Telelever-Gabel hinter dem Verkleidungskiel verklemmt, beim Ausfedern verspannten sich die beiden Kunststoffteile gegeneinander, was das Lenken deutlich erschwerte. Weitere Auswirkungen des Schlags stellten sich bei der kurz darauf fälligen 60000-Kilometer-Inspektion heraus: Beide Gußfelgen der K 1200 RS waren so stark beschädigt, daß sie getauscht werden mußten. Ansonsten meldete Lengwenus von der gut 6000 Kilometer langen Tour: keine besonderen Vorkommnisse.

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