Einsteiger-Beratung Technik, Teil 2 (Archivversion) Alles halb so wild

Sie müssen Ihren Motor nicht bis aufs letzte Schräubchen kennen. Doch mit gewissem technischen Basiswissen versteht jeder die wichtigsten Zusammenhänge und traut sich, selbst Hand anzulegen.

Betrachtet man die Motorradentwicklung in den letzten 20, 30 Jahren, wird schnell klar, dass die Technik riesige Schritte zurückgelegt hat. Die Motorenkonstruktionen wurden immer aufwendiger, die Elektrik ist teilweise so kompliziert, dass man schon fast ein Studium braucht, um noch durchzublicken. Mit ein Grund, warum sich auch das Verhalten der Motorradbesitzer gewandelt hat. War es in den 70er Jahren für die meisten völlig normal, Reparaturen und Wartungsarbeiten größtenteils selbst auszuführen, schraubt heute nur noch eine Minderheit.
Grundlegendes Motorrad-Fachwissen zu einfachen Arbeiten, zu rechtlichen Fragen, Ergonomie, Fahrten mit Gepäck oder zur Fahrwerkseinstellung kann allerdings keineswegs schaden. Im Gegenteil: Wer beispielsweise sämtliche Bedienhebel und Pedale seinen Anforderungen anpasst, wird schnell merken, wie sich der Fahrkomfort und die Fahrsicherheit dadurch verbessern. Und Fachbegriffe zu kennen macht nicht nur Eindruck, sondern gestaltet auch die Verständigung in der Werkstatt einfacher.

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