Einsteigerberatung Technik

Nur keine Hemmungen

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MOTORRAD bietet wertvolle Tipps zu technischen Themen ...
MOTORRAD bietet wertvolle Tipps zu technischen Themen ...
Wer Motorrad fährt, sollte sich zumindest ein bisschen für technisches Grundwissen interessieren – das erleichtert den Umgang im Alltag und gibt Sicherheit. Dabei müssen Sie Ihren Motor nicht bis aufs letzte Schräubchen kennen. Doch mit gewissem technischen Basiswissen versteht jeder die wichtigsten Zusammenhänge und traut sich, selbst Hand anzulegen.

Schließlich gibt es viele Punkte am Motorrad, die wesentlich häufiger einer Kontrolle, Einstellung oder Wartung bedürfen. Wie etwa Kettenspannung, Ölstand oder Reifenluftdruck. Grundlegendes Motorrad-Fachwissen zu einfachen Arbeiten, zu rechtlichen Fragen, Ergonomie, Fahrten mit Gepäck oder zur Fahrwerkseinstellung kann also keineswegs schaden. Im Gegenteil: Wer beispielsweise sämtliche Bedienhebel und Pedale seinen Anforderungen anpasst, wird schnell merken, wie sich der Fahrkomfort und die Fahrsicherheit dadurch verbessern. Und Fachbegriffe zu kennen macht nicht nur Eindruck, sondern gestaltet auch die Verständigung in der Werkstatt einfacher.
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Ergonomie, Hebelstellung

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Individuelle Einstellungen bieten mehr Fahrkomfort und Sicherheit.
Individuelle Einstellungen bieten mehr Fahrkomfort und Sicherheit.
Hebelstellung: Bei vielen Motorrädern lassen sich die Brems- und Kupplungshebel individuell auf die Fingerlänge einstellen. Für mehr Fahrkomfort und Sicherheit sollten Fahrzeuglenker unbedingt von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen.

Antriebskette, Kettenpflege

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Regelmäßiges Schmieren verlängert die Lebensdauer der Kette.
Regelmäßiges Schmieren verlängert die Lebensdauer der Kette.
Kettenpflege: Regelmäßiges Schmieren verlängert die Lebensdauer der Kette. Von innen (Foto) in zwei, drei Umläufen einsprühen, möglichst ohne dabei den Reifen zubeschmutzen, von außen nur ein- oder zweimal komplett schmieren.



Bremsen, Bremsflüssigkeitsstand - Stand der Dinge

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Wichtig: der Bremsflüssigkeitsstand hydraulischer Scheibenbremsanlagen.
Wichtig: der Bremsflüssigkeitsstand hydraulischer Scheibenbremsanlagen.
Bremsflüssigkeitsstand: Bei senkrechtem Behälter darf der Bremsflüssigkeitsstand hydraulischer Scheibenbremsanlagen nicht unter die untere Markierung fallen, da sonst Gefahr besteht, dass die Bremse versagt.

Ergonomie, Schalthebel - Einstellungssache

Auch der Schalthebel sollte optimal eingestellt sein.
Auch der Schalthebel sollte optimal eingestellt sein.
Schalthebel: Der einstellbare Schalthebel sollte bei entspannter Sitz- und Fußhaltung ganz leicht auf dem Fußrücken aufliegen (Foto). Fast unmöglich ist das Schalten mit zu tief oder zu hoch eingestellten Hebeln. Ähnlich verhält es sich mit dem Fußbremspedal: Ideal ist, wenn das Pedal bei entspannter Fahrhaltung gerade so eben an der Stiefelsohle anliegt. Im Ernstfall kann der Fahrer dadurch besonders schnell reagieren.

Ergonomie, Kupplungshebel - Optimaler Hebel

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Optimal Lage des Hebels.
Optimal Lage des Hebels.
Kupplungshebel: Nicht nur das Kupplungsspiel lässt sich – meist über eine Rändelschraube am Griff – einstellen, sondern auch die Lage des Hebels. Optimal ist, wenn Unterarm und gestreckte Finger eine Gerade ergeben und die Finger dabei auf dem Hebel aufliegen (Foto). Zu tief oder zu hoch justierte Hebel führen auf Dauer zu Verkrampfungen und erschweren die Bedienbarkeit. Dasselbe gilt für die Einstellung des Bremshebels.

Elektrik, Licht einstellen - Es werde Licht

Foto: Bilski
Die richtige Einstellung der Scheinwerfer sorgt für gute Sicht und blendet niemanden.
Die richtige Einstellung der Scheinwerfer sorgt für gute Sicht und blendet niemanden.
Licht einstellen: Richtig eingestellte Scheinwerfer sorgen für gute Sicht und verhindern das Blenden des Gegenverkehrs. Meist lassen sich Scheinwerfer problemlos mittels Schraubendreher oder Einstellrädchen sowie einer Markierung an der Garagenwand an die unterschiedlichen Beladungszustände anpassen.

Elektrik, Zündschloss

Foto: Bilski
Sollten Sie die Parkstellung erwischt haben, einfach Zündschlüssel eine Stufe zurückdrehen.
Sollten Sie die Parkstellung erwischt haben, einfach Zündschlüssel eine Stufe zurückdrehen.
Zündschloss: Das Lenkschloss ist eingerastet, der Zündschlüssel abgezogen, und Sie stellen fest, dass das Standlicht noch brennt? Dann haben Sie die Parkstellung erwischt. Einfach den Zündschlüssel eine Stufe zurückdrehen, das Licht erlischt – das Lenkschloss bleibt dennoch verriegelt, und die Batterie wird geschont.

Elektrik, Lampenwechsel - Sehen und Gesehen werden

Foto: Bilski
Ganz wichtig: keine Fettspuren auf die Lampe bringen!
Ganz wichtig: keine Fettspuren auf die Lampe bringen!
Lampenwechsel: Intakte Lampen sind Voraussetzung für gutes Sehen und Gesehen werden. Den Tausch können bei den meisten Bikes auch Laien durchführen. Ganz wichtig: Niemals mit den Händen das Glas berühren, da bereits geringste Fettspuren oder Schmutzteilchen die Lebensdauer der Lampe verkürzen.

Elektrik, Batterie auffüllen - Nachfüllaktion

Foto: Bilski
Regelmäßige Wartung auch bei der Batterie.
Regelmäßige Wartung auch bei der Batterie.
Batterie auffüllen: Nicht versiegelte Blei-Säure-Batterien können durch betriebsbedingte Temperaturschwankungen Flüssigkeit verlieren. Der Pegel sollte zwischen den Markierungen liegen. Zum Nachfüllen darf nur destilliertes Wasser verwendet werden.

Elektrik, Batterie abklemmen - Kurzschlüsse vermeiden

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Winterpause? - Lieber mal die Batterie abklemmen.
Winterpause? - Lieber mal die Batterie abklemmen.
Batterie abklemmen:
Wer seine Batterie während längerer Standzeiten oder zum Laden ausbaut, sollte zunächst das Massekabel (Minuspol, meist schwarzes Kabel) entfernen und anschließend das (meist rote) Kabel vom Pluspol. Beim Einbau zuerst den Pluspol anschließen und danach den Minuspol. So lassen sich Kurzschlüsse vermeiden.


Antriebskette, Kettendurchhang - Kettenspannung kontrollieren

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Ohne Kontrolle des Kettendurchhangs kann es gefährlich werden.
Ohne Kontrolle des Kettendurchhangs kann es gefährlich werden.
Kettendurchhang: Nach dem Einstellen des Kettendurchhangs unbedingt eine Kontrolle bei belastetem Fahrzeug durchführen – es muss noch Spiel vorhanden sein. Bei fehlendem Spiel wird das Getriebeausgangslager beschädigt, außerdem besteht die Gefahr, dass die Kette reißt.




Bremsen, Bremswirkung - Scheiben trocknen

Bei Nässe wird die Bremswirkung meist leicht verzögert.
Bei Nässe wird die Bremswirkung meist leicht verzögert.
Bremswirkung: Vorsicht bei Regenfahrten und nach dem Waschen, dann setzt die Bremswirkung meist leicht verzögert ein. Tipp: Bei Nässe auch ohne Bedarf die Bremsen von Zeit zu Zeit leicht betätigen, um die Scheiben zu trocknen.

Abdampfen, Reinigen - Saubere Sache

Foto: Künstle
Zuviel des Guten: wer's beim Abdampfen übertreibt, muss mit Schäden rechnen.
Zuviel des Guten: wer's beim Abdampfen übertreibt, muss mit Schäden rechnen.
Reinigen: Saubere Motorräder sind schön und gut, doch wer’s beim Abdampfen übertreibt, muss mit Schäden rechnen. Beispielsweise kann ein zu starker Wasserstrahl nicht nur die Elektrik stilllegen, sondern auch Beschichtungen lösen, Dichtungen zerstören sowie Schwingen- und Radlagern zusetzen. Deshalb besser ausreichend Sicherheitsabstand lassen.

Abstellen, Parken

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Wer wie auf dem Bild bergauf parkt, vermeidet so manche hässliche Schramme.
Wer wie auf dem Bild bergauf parkt, vermeidet so manche hässliche Schramme.
Parken: Eigentlich sollte es völlig klar sein und dennoch achtet nicht jeder darauf, sein Motorrad niemals bergab abzustellen – und sei das Gefälle noch so gering. Wer wie auf dem Bild bergauf parkt, verhindert, dass das Bike ohne Zutun vom Seiten- oder Hauptständer rollt, was erstaunlich häufig vorkommt und zu hässlichen Schrammen führt.

Antriebskette, Achseinstellung - Kettenspannung kontrollieren

Foto: Bilski
Kettenspannen mit Exzenter.
Kettenspannen mit Exzenter.
Achseinstellung: Die Markierungen an der Hinterachse müssen rechts und links übereinstimmen, damit Vorder- und Hinterrad exakt fluchten. Andernfalls erhöht sich der Reifenverschleiß, und das Fahrverhalten verschlechtert sich. Gleiches gilt für das Kettenspannen mit Exzenter (Foto).




Bremsen, Bremsflüssigkeiten - Dot 3, Dot 4, Dot 5

Foto: Bilski
Mische nie Bremsflüssigkeiten verschiedener Qualitätsstufen!
Mische nie Bremsflüssigkeiten verschiedener Qualitätsstufen!
Bremsflüssigkeiten: Die Angaben auf dem Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters sind strikt einzuhalten. Niemals Bremsflüssigkeiten verschiedener Qualitätsstufen (Dot 3, Dot 4, Dot 5) miteinander mischen.







Probleme beim Starten, Kupplungshebel

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Kupplungshebel: Manche Motorräder lassen sich nur bei gezogener Kupplung starten – zumindest dann, wenn der Gang eingelegt ist. Wenn der Motor beim Druck auf den Starter nicht muckst, einfach Kupplung ziehen und erneut versuchen.

Recht, Kennzeichen

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Kennzeichen: Außer einem Aufkleber des zuständigen Regierungsbezirks prangt auf Motorradkennzeichen die obligatorische farbige TÜV-Plakette. In deren Mitte steht das Jahr und auf „zwölf Uhr“ der Monat der nächsten Hauptuntersuchung. Eine AU-Plakette, wie für Pkw erforderlich, soll in Deutschland voraussichtlich ab 2006 für alle Krafträder mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 1989 folgen.

Recht, EG-BE

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EG-BE: Aktuelle, straßenzugelassene Zubehör-Schalldämpfer besitzen eine so genannte EG-Betriebserlaubnis. Die Kennzeichnung auf dem Auspuff besteht aus einem eingerahmten „e“ mit Kennziffer für das europäische Land, in dem der Auspuff homologiert wurde (auf dem Foto die „1“ für Deutschland), sowie einem Hersteller-Nummerncode

Tanken, Tankstopp

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Tankstopp: Wer nach dem Tanken eine kleine Pfütze unter seinem Motorrad entdeckt, muss nicht gleich mit einem kapitalen Motorschaden rechnen. Zu volle Tanks entleeren sich aus Sicherheitsgründen durch einen Überlauf, der überschüssiges Benzin über Schläuche, die meist zwischen Motorgehäuse und Schwinge enden, direkt unter das Motorrad leitet. Deshalb besser nicht zu voll tanken.

Recht, Spiegel

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Spiegel: Alle nach EG-Recht zugelassenen Motorräder müssen Spiegel mit E-Prüfzeichen besitzen. Bei älteren Fahrzeugen, die noch nicht nach EG-Recht zugelassen wurden, muss die Größe der spiegelnden Fläche mindestens 60 cm² betragen.

Probleme beim Starten, Sicherung

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Sicherung: Tut sich beim Drehen des Zündschlüssels rein gar nichts, und auch kein Lämpchen leuchtet auf, dann ist entweder die Batterie hinüber oder eine Sicherung durchgebrannt, und die muss gegen eine intakte getauscht werden..

Probleme beim Starten, Unterbrecherschalter

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Unterbrecherschalter: Der Killschalter wird beim Starten besonders häufig vergessen – klar, dass der Motor dann nicht reagiert. Tipp: Nach dem Motorabstellen den Druck-, Wipp- oder Drehschalter sofort wieder auf „on“ schalten.

Probleme beim Starten, Getriebestellung

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Getriebestellung: Einige Motorrad-Modelle starten nur in Gang-Neutralstellung. Diese wird im Allgemeinen durch eine kleine, grüne Kontrollleuchte mit dem Kürzel „N“ für Neutral in der Instrumentenkonsole angezeigt.

Probleme beim Starten, Spritzufuhr

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Spritzufuhr: Längst nicht mehr alle Motorräder besitzen heutzutage einen Benzinhahn. Wenn doch, können Startschwierigkeiten ganz banal daran liegen, dass der Schalter auf „off“ steht, oder es Zeit wird, auf Reserve umzuschalten.

Motoröl, Messstab

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Messstab: Motorräder mit Messstab zur Ölkontrolle sind seltener. Meist handelt es sich um Fahrzeuge mit so genannter Trockensumpfschmierung. Der Ölstand sollte ebenfalls zwischen den beiden Markierungen liegen. Ob der Stab zur Messung eingeschraubt werden muss oder nur aufgelegt wird und wie das Messprozedere genau abzulaufen hat, ist modellabhängig. Deshalb unbedingt in der Bedienungsanleitung nachlesen.

Motoröl, Schauglas

Foto: Künstle
Schauglas: Bei Motorrädern mit Öl-Schauglas sollte sich der Ölstand zwischen den Markierungen befinden. Zur Kontrolle den Motor abschalten und das Fahrzeug senkrecht stellen. Achtung: Nicht nur zu wenig Öl kann Schäden verursachen, sondern auch zu viel davon.

Gepäck, Tankrucksack

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Tankrucksack: Fotoausrüstung, Verpflegung, Wertsachen, Vignette oder Mautbelege sowie eine Landkarte transportiert man am besten griffbereit in einem Tankrucksack. Dieser darf beim Fahren keinesfalls verrutschen und auch nicht so voll gepackt werden, dass er die Sicht auf die Instrumente versperrt oder den Lenkeinschlag beeinträchtigt. Vor allem auf Sportbikes stören zu hohe Aufbauten immens.

Gepäck, Gepäckträger

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Gepäckträger: Sie sind weder genehmigungs- noch eintragungspflichtig, selbst Eigenkonstruktionen sind erlaubt. Theoretisch kann sich also jeder seine eigene Kofferhalterung basteln. Der Aufwand steht jedoch in keinem Verhältnis zu den Kosten für ein Trägersystem von der Stange.

Felgen und Reifen, Eck-Ventil - Abgeknickt und quer zur Felge

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Eck-Ventile erleichtern das Reifenbefüllen und die Druckkontrolle.
Eck-Ventile erleichtern das Reifenbefüllen und die Druckkontrolle.
Besonders sehr schnelle Motorräder werden oft mit abgeknickten und quer zur Felge ausgerichteten Ventilen ausgestattet. Das verhindert, dass sich das Ventil bei Höchstgeschwindigkeit durch die extrem hohen Zentrifugalkräfte selbsttätig öffnet und schlagartig Luft entweicht. Außerdem erleichtern diese Eck-Ventile das Reifenbefüllen und die Druckkontrolle.

Felgen und Reifen, Druckkontrolle - Luftdruck prüfen

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Falscher Luftdruck beeinflusst das Fahrverhalten immens.
Falscher Luftdruck beeinflusst das Fahrverhalten immens.
Falscher Luftdruck beeinflusst das Fahrverhalten immens. Grundsätzlich sollten Motorradfahrer bei jedem Tankstopp den Druck überprüfen, um schleichende Plattfüße (langsames Luftentweichen) rechtzeitig zu erkennen.

Fahrzeug-Kennziffern, Rahmennummer - Zur Identifizierung des Motorrads

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Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist die wichtigste Kennziffer eines Motorrads und bei Kauf oder Verkauf des Fahrzeugs entscheidend. Sie ist fast immer im Bereich des Lenkkopfs auf der rechten Seite angebracht.

Fahrzeug-Kennziffern, Motornummer - Zur Identifizierung des Motors

Foto: Bilski
Jeder Motor besitzt am Gehäuse eine Identifzierungsnummer, die sich in der Regel auf der rechten Seite befindet und nicht mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer übereinstimmt.

Fahrwerk, Federbein unten - Zugstufendämpfung

Foto: Bilski
Federbein, unten: Die Verstellschraube für die Zugstufendämpfung (Ausfederbewegung) findet sich in der Regel am unteren Ende des Federbeins und ist teilweise sogar als von Hand verstellbare Rändelschraube ausgeführt.

Fahrwerk, Federvorspannung - Anpassung an Beladungszustand

Foto: Bilski
Je höher die Beladung, desto höher sollte die Vorspannung ausfallen.
Je höher die Beladung, desto höher sollte die Vorspannung ausfallen.
Federvorspannung: Um das Federbein an unterschiedliche Beladungszustände anzupassen, kann die Vorspannung nahezu aller Federbeine verändert werden. Grob gesagt: Je höher die Beladung, desto höher sollte die Vorspannung ausfallen, damit das Motorrad nicht zu weit einsackt. Auf die Federhärte hat eine geänderte Vorspannung keinen Einfluss.

Fahrwerk, Gabel unten - S wie soft, H wie hard

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Gabel, unten: Bei einstellbaren Gabeln findet sich die für die Einfederbewegung verantwortliche Druckstufendämpfung meist unten an der Gabel im Bereich der Radachse. Ganz aufgeschraubt erfolgt die Einfederbewegung praktisch ungedämpft (S wie soft). Dreht man die Schraube zu, findet das Einfedern gedämpft statt (H wie hard).

Fahrwerk, Gabel oben - Federvorspannung justieren

Foto: Bilski
Gabel, oben: Moderne Gabeln können an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. So lässt sich die Feder-vorspannung justieren (im Foto über die schwarze Mutter) und die für die Ausfederbewegung verantwortliche Zugstufendämpfung mittels des Schräubchens auf dem Gabelstopfen.

Ergonomie, Sitzbank - Die volle Bankbreite

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Sitzbank: Besonders Kleingewachsene oder Kurzbeinige freuen sich über eine schmale Sitzbank, da sie den Bodenkontakt wesentlich erleichtert. Bei individuellen Sitzbankumbauten bringt eine schmalere Bank deutlich mehr Effekt als ein Verringern der Sitzhöhe bei gleichbleibender Bankbreite.

Ergonomie, Windschild - Schutzmaßnahme

Foto: Bilski
Windschutz und Geräuschentwicklung hängen von unzähligen Faktoren ab - die Größe des Windschilds ist nicht ausschlaggebend.
Windschutz und Geräuschentwicklung hängen von unzähligen Faktoren ab - die Größe des Windschilds ist nicht ausschlaggebend.
Windschild: Je größer, desto besser? Nicht unbedingt. Windschutz und Geräuschentwicklung hängen von unzähligen Faktoren wie Fahrgeschwindigkeit, Fahrerhaltung und -größe, Entfernung zur Scheibe, Scheibenform, Einstellwinkel und vielem mehr ab. Meist fährt es sich komfortabler und ruhiger, wenn der Helm komplett im Wind steht, anstatt nur zur Hälfte geschützt zu werden.

Fahrwerk, Federbein oben - Druckstufendämpfung

Foto: Bilski
Federbein, oben: Bei modernen Federbeinen befindet sich die Verstellschraube für die Druckstufendämpfung (Einfederbewegung) meist oben am Ausgleichsbehälter.

Felgen und Reifen, Felgenschlag - Eiernde Räder

Foto: Bilski
Mit einem an der Schwinge fixierten Schraubendreher oder einem Stück Holz lässt sich der Rundlauf bei Motorrädern testen.
Mit einem an der Schwinge fixierten Schraubendreher oder einem Stück Holz lässt sich der Rundlauf bei Motorrädern testen.
Ungewöhnlich schwammiges oder gar holpriges Fahrverhalten kann von beschädigten Felgen verursacht werden. Der Rundlauf lässt sich bei Motorrädern mit Hauptständer recht einfach testen, indem ein an der Schwinge fixierter Schraubendreher oder ein Stück Holz als Messwerkzeug dient. Wird das Rad von Hand gedreht, sollte die Felge immer den vorgegebenen Abstand zum Schraubendreher beibehalten und nicht „eiern".

Felgen und Reifen, Reifen befüllen

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Der Reifen braucht Luft: beim Befüllen darauf achten, dass alles richtig sitzt.
Der Reifen braucht Luft: beim Befüllen darauf achten, dass alles richtig sitzt.
Reifen befüllen: Beim Befüllen darauf achten, dass der Aufsatz sicher auf dem Ventil sitzt und keine Luft entweicht. Da die Anzeigen an den Geräten oft voneinander abweichen, ist es sinnvoll, einen eigenen Luftdruckprüfer mitzuführen.

Gepäck, Hersteller-Empfehlung

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Hersteller-Empfehlung: Die von Kofferherstellern angegebenen Grenzen für Zuladung und Höchstgeschwindigkeit sind verkehrsrechtlich nicht bindend. Wer schneller fährt, muss also kein Bußgeld fürchten, übernimmt aber das Risiko, bei einem Unfall eventuell selbst für den entstehenden Schaden aufkommen zu müssen.

Gepäck, Koffer anbringen

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Koffer anbringen: Schon mancher in der Aufbruch-Eile schlampig angebrachte Koffer ging kurze Zeit später unterwegs verloren, weil er nicht richtig in den Halterungen saß. Deshalb vor Fahrtantritt einige Sekunden Zeit nehmen und überprüfen, ob wirklich alles exakt sitzt.

Gepäck, Beladungsgrenze Fahrzeug - Lastenesel aufgepasst

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Beladungsgrenze Fahrzeug: Ein Blick in die Fahrzeugpapiere verrät, wie viel Fahrer, Mitfahrer und Gepäck zusammen auf die Waage bringen dürfen. Da Fahrwerk und Bremsen auf dieses Maximalgewicht ausgelegt sind, sollte diese Obergrenze nicht überschritten werden.

Felgen und Reifen, Wertetabelle

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Richtwerte für den Reifenluftdruck: sichtbar an Rahmen oder Schwinge.
Richtwerte für den Reifenluftdruck: sichtbar an Rahmen oder Schwinge.
Wertetabelle: Bei den meisten Motorrädern finden sich gut sichtbar an Rahmen oder Schwinge Aufkleber mit Angaben zu empfohlenen Reifenluftdrücken bei verschiedenen Beladungszuständen sowie zum richtigen Kettendurchhang.

Gepäck, Beladungsgrenze Träger - Lächerlich gering

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Vorsicht bei zu schwerem Gepäck: maximale Zuladung beachten!
Vorsicht bei zu schwerem Gepäck: maximale Zuladung beachten!
Beladungsgrenze Träger: Die von den Trägerherstellern angegebenen Beladungsgrenzen muten geradezu lächerlich gering an. Wer vorhat, schweres Gepäck auf Fernreisen zu transportieren, sollte das bereits beim Trägerkauf berücksichtigen und sich entsprechend informieren.

Felgen und Reifen, Ventilkappen

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Egal ob Kunststoff oder Metall: eine Gummidichtung im Innern ist wichtig.
Egal ob Kunststoff oder Metall: eine Gummidichtung im Innern ist wichtig.
Ventilkappen: Es spielt nur eine untergeordnete Rolle, ob die Kappen aus Kunststoff oder Metall sind. Wichtig ist, dass sie im Innern eine Gummidichtung besitzen und nach der Kontrolle des Reifenluftdrucks oder dem Befüllen wieder fest aufgeschraubt werden.

Felgen und Reifen, Reifenprofil - Profiltiefe

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Das Gesetz verlangt eine Mindest-Profiltiefe von 1,6 Millimeter über drei Viertel der gesamten Reifenbreite.
Das Gesetz verlangt eine Mindest-Profiltiefe von 1,6 Millimeter über drei Viertel der gesamten Reifenbreite.
Reifenprofil: Die Mindest-Profiltiefe bei Motorradreifen beträgt an Vorder- und Hinterrad jeweils 1,6 Millimeter. Das Auge des Gesetzes verlangt diesen Wert über drei Viertel der gesamten Reifenbreite. Nur im äußeren Randbereich, der oft von Anfang an keine Profilrillen aufweist, darf er unterschritten werden.

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