Erster Einsatz der 450-cm3-Motocross-Suzuki Jungfernflug

Lange hatte Suzuki gezögert und Yamaha, KTM sowie Honda einen Vorsprung gelassen. Doch nun stand sie im Mittelpunkt der Eröffnung der internationalen Motocross-Saison im italienischen Mantova: die neue 450er-Werks-Maschine. Dass es Suzuki mit seinem Engagement ernst meint, beweist nicht zuletzt die Verpflichtung des 650er-Weltmeisters Joël Smets, der nach vielen Jahren auf Husaberg und KTM nun seine Viertakt-Erfahrung für die gelbe Truppe einbringen soll.
Der Stapellauf verlief freilich nur zu Beginn begeisternd. Ein Sieg im Vorlauf
bewies die Konkurrenzfähigkeit der Kombo Smets/Suzuki auf Anhieb. In der Superpole stürzte der Belgier aber schwer und zog sich einen Riss des Innenbands
am rechten Knie zu. Für den als eisenhart und immer hoch motiviert geltenden
Haudegen kein Problem: Der Start zum WM-Opening am 21. März in Zolder sei nicht gefährdet, beschwichtigte der 34-Jährige. Gut so, denn den Sieg in Mantova holte dessen Hauptkonkurrent um den WM-Titel, Landsmann Stefan Everts.

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