Erster Viertakt-Trialer von Beta (Archivversion) Alles in der Balance

Sie wollen nicht, aber sie müssen. Die bislang im Trialmetier dominierenden Zweitaktmotorräder sind wegen der Euro-3-Norm kaum mehr zulassungsfähig, und so sind auch die Trialmaschinen-Hersteller gezwungen, zur teuren Viertakttechnik zu wechseln. Nach dem Vorreiter Honda und den spanischen Sherco und Scorpa entließ nun die italienische Trial- und Enduroschmiede Beta ein Viertaktmodell in die Sektionen. Immerhin pocht in der REV 4T eine hauseigene Neukonstruktion mit 250 cm3 Hubraum, einer oben liegenden Nockenwelle, vier Ventilen und Vergaser. Der Rahmen stammt quasi unverändert aus den aktuellen Zweitaktmodellen.
Wohl auch deshalb bleibt die neue Florentinerin ganz nah dran am gewohnten Fahrgefühl eines Zweitakt-Trialers. »Nur der Motor läuft insgesamt weicher und gutmütiger als ein Zweitakter. Anfänger werden es damit leichter haben«, ist
sich MOTORRAD-Mitarbeiter und Trial-DM-Pilot Hans Greiner sicher. Und: »Für erstklassige Fertigungsqualität ist Beta
ohnehin schon lange bekannt.«
Um Kinderkrankheiten dennoch zu vermeiden, werden im Lauf dieses Jahres
nur 200 Vorserienmodelle der REV 4T in den Handel kommen. Sogar das offizielle Werksteam wird in dieser Saison noch auf den Zweitakt-Klettermaxen antreten. pm

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