Es gibt einfache Tipps für mehr Freude am Sparen (Archivversion)

Stellt man ständig die Drosselklappen auf vollen Durchzug, nimmt man hohen Benzinverbrauch in Kauf. Doch Fahrspaß kann auch sparsam sein.

Kaltstart:
Gleich nach dem Anlassen mit niedriger, schonender Drehzahl losfahren.

Drehzahlen:
Hohe Drehzahlen bedeuten hohen Verbrauch. Also so oft es geht, im höchstmöglichen Gang fahren. Lieber im größeren Gang mit niederer Drehzahl beschleunigen als im kleineren mit hoher. Außer beim Überholen, da geht die Sicherheit vor: dann so schnell wie möglich vorbei.

Runder Fahrstil:
Häufiges Bremsen und Beschleunigen kostet Energie, besser gleichmäßig und im Bereich des maximalen Drehmoments fahren, als im fünfstelligen Drehzahl-Bereich durch die Kurven kreischen. Eine saubere Linie ist sicher und kann sparsam sein.

Fahrwiderstände:
Auf korrekten Luftdruck achten. Bei längeren und schnellen Autobahnetappen Luftdruck aufs maximal Zulässige erhöhen. Auf der Landstraße dagegen für beste Eigendämpfung und Haftung auf die dafür empfohlenen Werte absenken. Flatterjacken sind aerodynamisch sehr ungünstig. Und momentan nicht benötigte Koffer und Top-cases kosten ebenfalls Sprit.

Antriebskette:
Falsch gespannt, schlecht geschmiert, verrostet, verschlissen? Kostet alles Sprit.

Motor:
Uralte Zündkerzen, verdreckte Luftfilter oder falsch justierte Ventile fressen Benzin. Bei älteren Modellen lohnt es sich, auf die Synchronisation der Vergaser und die einwandfreie Funktion des Chokes zu achten.

Autobahn:
Doppeltes Tempo bedeutet vierfachen Luftwiderstand und minimal fünf- bis sechsfachen Leistungsbedarf! Alles bei entsprechend gesteigertem Verbrauch. Einem 1000er-Super-sportler reichen für 120 km/h rund 15 PS am Hinterrad. Für Tempo 240 braucht er schon rund 90 PS. Also einfach runter vom Gas.

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