Exklusiv: die geheimen Projekte von Moto Guzzi (Archivversion) Gretchenfrage

Ein neuer Besitzer, ein klangvoller Name und eine angejahrte Modellpalette – wie soll der Guzzi-Motor der Zukunft aussehen?

MOTORRAD liegen verschiedene exklusive Motorenzeichnungen aus dem Moto-Guzzi-Werk vor. (1) 90-Grad-V6: Ein wassergekühlter V6 könnte zwischen 1500 und 1800 cm3 haben, 120 bis 160 PS und ein maximales Drehmoment von über 180 Nm. Für so viel Power bekäme diese Guzzi eine Einspritzung, Kettenantrieb und ein Sechsganggetriebe oder alternativ eine Automatik. Ventilsteuerung über je zwei obenliegende Nockenwellen. Die Lichtmaschine rutscht ins Zentrum des V.(2) 90-Grad-V2: Optisch behält er die traditionelle Linie bei, ist aber wassergekühlt. Die Ventilsteuerung erfolgt über je eine kurze, kettengesteuerte, obenliegende Nockenwelle. Mit Einspritzung, Kardan und Fünf- oder Sechsganggetriebe. 1200 bis 1400 cm3, 120 PS.(3) Dreizylinder-Reihenmotor: Der um 30 Grad nach vorn geneigte Triple sieht Einspritzung, zwei obenliegende Nockenwellen und Wasserkühlung vor. 750 bis 1000 cm3 mit 80 bis 120 PS. Besonders interessant: Beim 750er erwägt Guzzi die Möglichkeit eines Turbo-Laders. (4) 90-Grad-V4: Beim wassergekühlten Vierzylinder mit je zwei obenliegenden Nockenwellen sitzen Lichtmaschine und Anlasser im Zentrum des V, um Platz zu sparen. Mit Einspritzung, Kardanantrieb und Fünf- oder Sechsganggetriebe. 1400 cm3, rund 130 PS.(5) 120-Grad-V2: Beim weit offenen, dennoch kompakten Vau im 120-Grad-Winkel wären Doppelzündung, große Kolben und sehr kurzer Hub, um hohe Drehzahlen zu ermöglichen, sehr wahrscheinlich. Mit Einspritzung, je zwei kettengesteuerte, obenliegende Nockenwellen, Trockensumpfschmierung und Sechsgang-Kassettengetriebe unter dem hinteren Zylinder sowie 1000 cm3 und 120 bis 140 PS.

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