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Fahrbericht Honda CB 600 F Hornet Die Hornisse ist zurück

Foto: Double Red
Die Hornet war Hondas Erfolgsmodell Nummer eins – um diese Position zu verteidigen, schicken die Japaner eine verschärfte Nachfolgerin mit dem topaktuellen CBR 600 RR-Motor ins Rennen. Aber nicht der Motor, sondern Fahrwerk und Handling machten bei der ersten Ausfahrt mächtig Eindruck.

800 Millimeter Sitzhöhe bieten eine entspannte Sitzhöhe, die Hornet fühlt sich schon handlich an, bevor man die ersten Meter gefahren ist. Die Sitzbank ist komfortabel und der auf 19 Liter vergrößerte Tank (zwei Liter mehr) lässt weiterhin einen guten Knieschluss zu. Abgesehen davon ist es der Tank, der für Modellkonstanz sorgt: Er erinnert am stärksten an das Vorgängermodell. Die größte Veränderung dagegen bietet das neue Auspuff-Layout: Die Vier-in-eins-Anlage mündet in einen kurzen, unten liegenden Stummelauspuff, der die Zentrierung der Massen fördert. Viel größer wird ein andere Vorteil der neuen Anordnung wiegen: Durch den Wegfall des großen Schalldämpfers an der Seite lassen sich wesentlich kompakter Taschen an der Hornet befestigen.
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Foto: Double Red
Auch wenn das Triebwerk dem aktuellen Produkt des Wettrüstens im Supersport-Bereich entnommen ist: Der 599-Kubik-Reihenvierer erschreckt niemanden mit seiner Geräuschkulisse, wenn er erweckt wird. Seine Charakteristik wurde in der Hornet auf mehr Power im mittleren Drehzahlbereich getrimmt – schließlich soll man mit der Hornet nicht die Rennstrecke erobern, sondern ein Allround-Naked bekommen. Natürlich kann auch Honda nicht zaubern, so dass der kleine Reihen-Vierer immer noch Drehzahlen braucht. Will man zum Beispiel im letzten Gang überholen, passiert nicht allzu viel. Trotzdem ist der Fortschritt zur alten Hornet spürbar, der größte Schritt wurde jedoch beim Gewicht gemacht: Der modifizierte Motor ist satte fünf Kilogramm leichter als der im Vorgängermodell.

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Vergleicht man die neue Hornet mit einigen Konkurrenten, sieht man, wie stark sie ist: 102 PS, so die Honda-Angabe, sind ein Wort in dieser Klasse, immerhin fehlen nur vier PS zu Kawasakis Z 750. Diese Leistung findet man natürlich nur im Drehzahlbereich über 10000 Touren, aber die Hornet kann auch einen auf Sportler machen: Sie punktet mit reibungslosen Gangwechseln und einer passenden Getriebeabstufung.

Lesen Sie einen ausführlichen Fahrbericht in der MOTORRAD 6/2007 (ab dem 2. März im Handel).

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