Fahrbericht Yamaha X-Max 125 (Archivversion) Reduce <br /><br /> to X-Max

Bereits im Frühjahr präsentierte Yamaha ein neues Rollerkonzept namens X-Max. Zuerst wurde der sportliche Cityflitzer mit dem in Ehren ergrauten, dennoch nicht undynamischen 250er-Motor aus dem Majesty ausgerüstet. Nun kommt der X-Max
auch als 125er. Im Gegensatz zum 250er ist der wassergekühlte Vierventiler eine komplette Neuentwicklung und soll dank Einspritzung und geregelten Katalysators sogar die Euro-3-Norm klar unterbieten. Dessen ungeachtet ist er mit 14 PS und 11,3 Nm Drehmoment einer der kräftigsten Antriebe seiner Klasse. Damit ist der kleine X-Max gut gerüstet, für den Stadt- und Vorortverkehr reicht die gebotene Leistung locker. Aufgrund der sauber abgestimmten Variomatik geht es flott von der Ampel weg, und der Weg zur nächsten kann eigentlich nicht lang genug sein.
Das Fahrwerk nimmt sowohl städtische Schlaglochpisten wie auch winkelige Bergsträßchen mit großer Lässigkeit unter die
Räder. Die Abstimmung der Federelemente ist grundsätzlich straff, aber trotzdem nicht ohne Komfort. Die beiden Scheibenbremsen haben keinerlei Mühe, den X-Max in der Bremszone
einzufangen. Vorn greift ein Doppelkolben-Schwimmsattel in
die 267 Millimeter große Scheibe, damit schafft der X-Max Verzögerungswerte auf Motorradniveau. Dank schlanker Karosserie schlängelt es sich recht einfach auf die Pole Position.
Der Sitzkomfort ist gut, Platz für den Piloten gibt es hinreichend, die Ergonomie stimmt ebenfalls. Am besten gefällt
jedoch das 47 Liter fassende Staufach unter der Sitzbank. Das reicht für zwei Integralhelme oder einen Helm plus Aktenkoffer oder Wochenendeinkauf. Wer auf manch anderem Roller dieselbe Menge verstauen will, braucht ein Topcase. Die Ausgabe kann sich der X-Max-Käufer sparen. Und mit 3995 Euro fällt auch der Einstandspreis nicht aus dem Rahmen. sgl

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