Fahrverbot aufgehoben (Archivversion)

Eine wegen einer Trunkenheitsfahrt verurteilte Verkehrssünderin ist um das gegen sie verhängte einmonatige Fahrverbot herumgekommen. Das Gerichtsverfahren hatte sich über knapp zwei Jahre hingezogen. Nach Auffassung der Richter am Karlsruher Oberlandesgericht hat das Fahrverbot seinen erzieherischen Sinn verloren, wenn zwischen dem Verstoß und dem »Wirksamwerden der Maßnahme ein erheblicher Zeitraum« liegt und in der Zwischenzeit kein weiteres Fehlverhalten im Straßenverkehr festgestellt werden konnte (Az. 1 Ss 44/07).

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