Fairchild Corporation Gehaltsverzicht

Foto: Heldsdörfer
Das börsennotierte US-Unternehmen Fairchild Corporation hat 2003 die Zubehörfirmen Hein Gericke, PoloExpress und Intersport Fashions West gekauft. Im November 2004 klagten zwei Fairchild-Aktionäre, dass unter anderen der Vorsitzende Jeffrey Steiner zu viel Vergütung erhalten habe. Die Vorwürfe betreffen zinslose Darlehen, Vorauszahlungen auf Rentenansprüche, Zahlungen für ein Apartment in Paris sowie Kosten für ein Gerichtsverfahren in Frankreich. Jeffrey Steiner hat sich im April nun bereit erklärt, 1,5 Millionen US-Dollar an Fairchild zu bezahlen und außerdem auf 20 Prozent seines 2,5 Millionen-Dollar-Salärs zu verzichten. Auch sein Sohn und Präsident der Firma, Eric Steiner, akzeptierte ein um 15 Prozent geringeres Basiseinkommen. Jeffrey und Eric Steiner weisen die Behauptungen der Aktionäre jedoch als unbegründet zurück, wollen aber die Belastung durch einen Rechtsstreit vermeiden. Der Vereinbarung muss noch ein Gericht in Delaware zustimmen. Weitere Infos: www.fairchild.com

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