Fallbeispiel: Mittelklasse Manuel Fuchs, 25, Sprachwissenschaftler

Der angehende Textredakteur der MOTORRAD-Schwesterzeitschrift PS verfügt über gut 20000 Kilometer Fahrpraxis. Die Einschätzung seines Fahrkönnens: nicht mehr Anfänger, noch lange kein Könner. ABS hält er bei dicken Brummern für sinnvoll, bei Sportlern ist es für ihn eher kontraproduktiv. Die Technik muss – seiner Meinung nach – erst noch reifen. Der Praxistest zeigt, dass er zügig unterwegs ist: Auf der Landstraße verzögerte er mit 3,0 bis 4,4 m/s² vergleichsweise ordentlich. Bei seinem ersten Versuch in Hockenheim (siehe Diagramm) benötigt Manuel dann aber über eine Sekunde Zeit, um den Bremsdruck aufzubauen, regelt zudem stark nach und löst weit vor dem Stillstand die Bremse. Das Resultat: Trotz Spitzenwerten von knapp über 9,0 m/s² erreicht er nur eine durchschnittliche Verzögerung von 6,2 m/s². bei den anschließenden Übungen schöpft er das Potenzial des VFR-ABS, seine erste Wahl beim Test, mit Werten um 9,0 m/s² erst nach vielen Bremsungen annährend aus.

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