Fazit (Archivversion)

Sie sind wieder da, die etwas ins Hintertreffen geratenen 1000er. Mit der YZF 1000 R hat Yamaha den Beweis angetreten, daß Big Bikes nicht unhandlich und klotzig sein müssen. Leichtfüßig, bequem und vor Kraft strotzend, ist die YZF nicht nur optisch ein Leckerbissen. Feinste Zutaten im Fahrwerksbereich, ein durchzugsstarker, vibrationsarmer Vierzylinder und eine souveräne Bremsanlage sorgen für unbeschwerten, streßfreien Fahrspaß auch für weniger versierte Sportfreaks. Schade nur, daß bei der aufwendigen Überarbeitung des alten FZR-Motors dem Getriebe keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die hakelige Schaltung paßt gar nicht in das ansonsten gelungene Gesamtbild der Thunderace. Gerhard Lindner

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