Fazit Superbikes

In keiner Klasse ist die motorische Leistungsdichte so eng wie bei den Superbikes. Mit Ausnahme des Edelrenners MV Agusta liegen gerade mal vier lächerliche Pferdchen zwischen VTR, 996 S, Mille R und der Vorjahressiegerin Suzuki GSX-R 750. Um so spannender die Auseinandersetzung zwischen Zwei- und Vierzylinder. Dass das Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich zwischen Aprilia, Ducati und Suzuki stattfand, liegt an den deutlichen Fahrwerksschwächen der Honda VTR und der im Vergleich untermotorisierten MV. Durchgesetzt hat sich schließlich die brillante Mille R, die zum einen von den zahlreichen Detailverbesserungen, zum anderen von einer ihr wie auf den Leib geschnittenen Bereifung profitierte. So schmerzlich die Niederlage im letzten Jahr für die Mille war, so süß schmeckt ihr jetzt der Einzug ins Finale. Die GSX-R 750 hält immerhin die superstarke Ducati 996 S noch knapp in Schach.

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