Ferdinand Piech zeigt Interesse an Ducati Kauft VW Ducati?

Foto: Ducati
VW-Aufsichtsratvorsitzender Ferdinand Piech möchte die Palette des größten Autokonzerns Europas um einen "kleinen wertvollen Motorradhersteller" ergänzen. In einem Stern-Interview, ließ er dabei den Namen Ducati fallen. Piech, der mit seinen 71 Jahren nicht nur die Marke Ducati, sondern auch seine private 1098 R schätzt, trauert immer noch dem Jahr 1985 hinterher, als man den damals finanziell schwer angeschlagenen Motorradhersteller für "einen Apfel und ein Ei" hätte übernehmen können.

Durch eine heutige Übernahme würde das schon umfangreiche
Produktionsportfolio des VW-Konzern, das vom Kleinstwagen über Schwerlaster bis zum Supersportwagen ohnehin breit aufgestellt ist, nochmals verbessert. Auch mit Ducatis Weltmeister-Titel in der MotoGP, dürfte man sich in Wolfsburg wohl gerne schmücken.

Zum Preis von Äpfeln und Eiern ist Ducati heute allerdings nicht mehr zu haben: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung schätzen Branchenkenner den derzeit geforderte Kaufpreis als extrem hoch ein. Auch wenn das Ducati-Management und ein kanadischer Finanzinvestor sich derzeit auf eine Übernahme vorbereiten, könnte sowohl die hohe Kaufsumme als auch die schwierige Wirtschaftlage auf dem nordamerikanischen Markt die Übernahme letztlich noch scheitern lassen.

Mehr zu diesem Thema lesen sie in der nächsten Ausgabe von MOTORRAD, ab dem 25. April im Handel.

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